Abenteuerwettbewerb: Zwischen Wölfen und Schwertern

Schattenlande. Ein düsterer Ort. Ein gefährlicher Ort. Ein unheiliger Ort. Wer würde arme Seelen ausgerechnet in dieses Gebiet befehlen …?

Wir natürlich, denn Nandurion und Ulisses Spiele freuen sich, hiermit den offiziellen  Abenteuerwettbewerb zur Regionalspielhilfe Schattenlande auszurufen! Das Ziel des Wettbewerbs lautet diesmal, Abenteuer für einen geplanten Kampagnenband mit dem Arbeitstitel Zwischen Wölfen und Schwertern zu finden.

Die inhaltlichen Vorgaben sind daher etwas umfangreicher. Um Spoiler für zukünftige Spieler zu vermeiden, findet ihr sie unten im verlinkten PDF „Inhaltliche Vorgaben für Autoren“. Auch die ausführliche Beschreibung der Wettbewerbsbedingungen und die Preise, die es zu gewinnen gibt, haben wir in ein eigenes PDF ausgelagert, das ihr ebenfalls im Anhang findet.
Außerdem stellt Ulisses einen Auszug aus Verschworene Gemeinschaften als Gratis-PDF bereit, damit jedem Teilnehmer die offizielle Beschreibung der Amazonenburg Yeshinna zur Verfügung steht. Auch der Text über den Bund der Bewahrer der neun Splitter Siebenstreichs wurde freigegeben, um eventuell einen bisher nicht beschriebenen Bewahrer in das eigene Abenteuer einzubauen — eine Möglichkeit, die hier noch einmal als deutlich optional und keinesfalls zwingend herauszustellen ist. Es stellt lediglich eine Anregung oder einen Vorschlag dar.

Nandurion und Ulisses Spiele wünschen allen Teilnehmern viel Spaß und Erfolg!  Wir freuen uns auf eure Beiträge und sind gespannt auf eure Ideen.

Wettbewerbsausschreibung (PDF)
Inhaltliche Vorgaben für Autoren (PDF) (Achtung Spoiler!)
Offizielle Beschreibung der Amazonenburg Yeshinna (PDF)
Offizielle Beschreibung des Bundes der Bewahrer der neun Splitter Siebenstreichs (PDF)
(optional)

Nachtrag: Für Fragen zum Thema „Veröffentlichung der Beiträge“ möchten wir auf den Abschnitt „Mitarbeit“ im Eintrag „Quo Vadis Schwarzes Auge“ im Ulisses-Spiele-Blog verweisen.

Update vom 01.09.2011

Nach der Ausschreibung des Wettbewerbs hat es eine Reihe von Kommentaren und Rückfragen gegeben, da die Vorgaben im Ausschreibungstext bewusst sehr vage und unspezifisch waren. Clemens Schnitzler war so freundlich, im Ulisses-Forum schon eine Reihe von Punkten anzusprechen, und wir wollen die Gelegenheit nutzen, hier kurz die wichtigsten Ergänzungen zum originalen Ausschreibungstext zusammenzufassen.

Ziel der Vorgaben ist es, eine Struktur für eine Rahmenhandlung zu schaffen, die Verknüpfungen zwischen den einzelnen Abenteuern ermöglicht. Dabei sollen weitreichende Freiheiten zur Ausgestaltung gewährleistet werden, so dass manche Dinge absichtlich unspezifisch formuliert wurden. Die Vorgaben sind auch nicht so zu verstehen, dass sie die Abenteuer auf die im Konzept vorgegebenen Ereignisse beschränken. Selbstredend ist Platz für die Ausgestaltung anderer Aufgaben und Heldentaten.

WARNUNG: AB HIER SPOILERGEFAHR

Das Artefakt, das im Zentrum der Suche steht, ist bewusst nicht genau beschrieben worden und es ist erwünscht, dass Ihr euch Gedanken über dessen Eigenschaften und Rolle macht und eure Ideen hierzu in den Abenteuern umsetzt. Um ein echtes Drachenei muss es sich nicht handeln, sondern nur um etwas, das die Gestalt eines solchen hat. Auch ist es keine strikte Vorgabe, die einzelnen Szenarien so miteinander zu verklammern, dass den Helden das Artefakt zweimal gestohlen wird. Andere Lösungen sind denkbar wie z.B. die, dass das Artefakt für etwas Wichtiges aufs Spiel gesetzt werden muss. Ebenso gut könnte es sich als böse herausstellen, so dass man es im ersten Abenteuer gewinnt, im zweiten seine Schrecken erkundet und im dritten Teil vernichtet. Wichtig ist, dass das Artefakt sich als verbindendes Element zwischen den einzelnen Abenteuern eignet und für die Übergänge zwischen den einzelnen Abenteuern sorgt. Die im PDF „Inhaltliche Vorgaben für Autoren“ genannte Möglichkeit der Verknüpfung ist eher als Beispiel zu verstehen, wie man die einzelnen Abenteuer verbinden kann, soll euch in eurer Kreativität aber nicht einschränken.

Es ist auch grundsätzlich möglich, das Artefakt z. B. in Heldenhand zu lassen und dafür zu sorgen, dass der Storybogen, wie er in der Wettbewerbsausschreibung beschrieben wird, sich dennoch entfalten kann. Die Herausforderung, die Übergänge zwischen den einzelnen Abenteuern zu gestalten, könnt ihr auch dadurch angehen, dass ihr für ein Abenteuer mehrere Möglichkeiten für die Gestaltung des Endes formuliert oder Autorenteams gründet, die sich dann in ihren Beiträgen absprechen.

Abschließend noch ein paar Anmerkungen zu den Themen Veröffentlichung und Prämierung der Abenteuer: Die Preise werden an die drei von der Jury am besten bewerteten Abenteuer vergeben. Die Auswahl des Abenteuers spielt hierbei keine Rolle, und es kann auch sein, dass die Plätze 1-3 für Ausgestaltungen ein und desselben Abenteuers vergeben werden.  Die geplante Kampagne in den Schwarzen Landen soll nach gegenwärtigem Stand der Planungen der DSA-Redaktion aus ausgewählten Abenteuern erstellt werden, die nach Ansicht der Redaktion hierfür gut geeignet sind. Die Veröffentlichung weiterer Beiträge ist möglich. In jedem Fall gilt, dass jedes Abenteuer vor Publikation lektoriert und gegebenenfalls redaktionell bearbeitet wird.

Wir hoffen, dass wir hiermit ein paar offene Fragen klären konnten, und wir freuen uns auf spannende Ausflüge in die Schattenlande mit euch!

Bild: Ulisses Spiele

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33 Antworten auf Abenteuerwettbewerb: Zwischen Wölfen und Schwertern

  1. Fil sagt:

    Soll die Veröffentlichung mit dem Waren-Gutschein abgegolten werden oder bekommen die Gewinner vom Verlag einen Vertrag mit einer passenden Vergütung wenn das Abenteuer in einer Publikation abgedruckt wird?

  2. Disaster (Alex Spohr) sagt:

    Hallo!

    Im Ulisses-Blog (Quo vadis, Aventurien), wird unter dme Punkt Mitarbeit etwas zu dme Thema gesagt:

    Der beste Weg, um sich bei Das Schwarze Auge als Autor einzubringen, ist die erfolgreiche Teilnahme an einem unserer Wettbewerbe. Wir veranstalten jedes Jahr einen thematischen Wettbewerb, bei dem wir alle potenziellen Autoren aufrufen, teilzunehmen. Für die Sieger gibt es natürlich wohlverdiente Preise. Die besten Abenteuer werden darüber hinaus bei uns regulär veröffentlicht (d.h. mit Autorenvertrag und dem für Das Schwarze Auge üblichen Autorenhonorar). Zurzeit läuft die Vorbereitung (in Zusammenarbeit mit Nandurion) zum kommenden Abenteuerwettbewerb „Zwischen Wölfen und Schwertern“, thematisch in den Schattenlanden angesiedelt. Wir würden uns freuen, wenn dieser Wettbewerb wieder eine große Resonanz erfährt.

  3. Fil sagt:

    Ah, ich danke Dir für die rasche Klarstellung.

  4. Hellerkönig sagt:

    Klingt insgesamt nach einem spannenden Experiment! Manche Sachen bleiben mir aber nach Lektüre der Texte etwas unklar. Vor allem die Defnition des Zielartefakts wirft bei mir die Frage auf, ob es Aufgabe der Schreibenden sein soll, den Hintergrund des Objektes und die Motivation der beteiligten Gruppen kreativ zu füllen, oder ob diese Frage ausgeklammert sein soll und nur die Jagd danach ausgestaltet werden sollte? Ich fände ja tendenziell ein Design, in dem das Objekt der Begierde ausschließlich als BlackBox gehandthabt wird, eher unbefriedigend. Aber das geht ja vielleicht nicht allen so… Am schönsten fände ich also vermutlich, wenn es den Schreibenden überlassen wird, ob sie einen Hintergrund schaffen wollen. Ganz evtl. könnte dies aufgrund des begrenzten Platzes auch als weiterer Slot des Wettbewerbes gehalten werden: Schreibt eine stimmige Hintergrundgeschichte für das Ganze? Da würde ich sofort mitmachen 🙂
    Aber das spielt in eine andere Frage: Gilt alles, was nicht ausgeschlossen wurde, als möglich? Könnte also z.B. – bei Beibehaltung des gesetzten Fokus – die weitere relevante Mächtegruppe X mit ins Spiel gebracht werden ohne, dass die Jury die Vorgaben als verletzt ansieht?

  5. HdN sagt:

    Welcher Spaßvogel ist denn für die Kampagnenvorgaben verantwortlich? Ich dachte Lena Falkenhagen schreibt mittlerweile Bücher und nicht mehr für DSA 😉

    Nein, mal im Ernst. Diese Vorgaben sind so dermaßen unspaßig, so einengend, dass man wohl nur mit einer Hand typischer DSA-Erzählonkel-Einreichungen rechnen kann.

    Da wäre es sinnvoller gewesen, die Abenteuer NICHT miteinander zu verknüpfen, als solche schwachsinnigen und spielspaß-tötenden Verbindungen festzulegen.

  6. Ashar sagt:

    Kann auch nur den Kopf schütteln.

    Ulisses gehen die Autoren aus. Dass man jetzt schon den Abenteuerband und die Metaplotentwicklungen für eine der wichtigsten Spielhilfen an Newbies vergibt, in einem Wettbewerb, der die wahre „Innovationskraft“ der verbliebenen beiden Redakteure offenbart. Peinlich. Wenn es irgend eine Kritik an Abenteuerverläufen gab, die seit Jahren für all das amateurhafte bei DSA stand, dann diese Plots, wo Helden oder angeblich tollen NSCs (hier Gilia und ihre Amazonen) irgendwelche ach so tolle Artefakte unterm Hintern weggeklaut werden und die Helden nur stupide hinterherhecheln können.

    Das sieht nach einem eklatanten Schnellschuss aus, lieblos hingeschludert, um irgendwie einen Kampagnenband zu bekommen, für den es offenbar nichtmal Kapazitäten gibt, ihn mit einem ordentlichen Gesamtplot auszustatten. Drachenchronik und Jahr des Feuers all over again.

  7. Endijian von Tuzak sagt:

    Also beim durchlesen der Vorgaben kann einem die Lust aufs Schreiben wirklich vergehen. Wer hat sich denn diese Rahmenhandlung ausgedacht? Viel schlechter geht es wirklich kaum…

  8. Jindrisch Wenzlaus sagt:

    Der Kritik an der Konzeption der Vorgaben will ich mich gar nicht mal anschließen bzw. gegenreden: Das hier _nur_ die Ausgangssituation wiederhergestellt werden würde ist für mich kein echter Einwand, denn so etwas liegt in beinahe jedem Abenteuer vor (Der Geist der mit einem mal zu spuken beginnt muss vertrieben werden damit wieder(!) Ruhe herrscht; Der pöse Schwarzmagier muss besiegt werden damit wieder(!) Frieden im Lande einkehrt). Für entscheidender halte ich, dass neben der eigentlichen Wiederherstellung der Ausgangssituation den Spielern ermöglicht werden muss, hier über den eigentlichen Abenteuer-Plot hinaus auch Nebenbei-Erfolge zu erzielen. Wenn den Spielern klar wird, dass sie zwar im Laufe des ABs zweimal nur den Stinkefinger in Hinblick auf den AB-Plot bekommen, über den AB-Plot hinaus aber Erfolge verzeichnen können, die ohne die Motivation durch die Wiederherstellung der Ausgangssituation gar nicht möglich gewesen oder zumindest nicht angestoßen worden wären, so sehe ich den eigentlichen Plotverlauf in diesem Fall als wenig kritisch an.
    Was mich, als eigentlich Interessierten, vielmehr ärgert (aber aus verlagsseitiger Sicht leider nachvollziehbar ist) ist die Fokussierung auf die „aktuellen DSA4-Regeln“ was wohl 4.1 entsprechen dürfte. Als Besitzer der 4.0-Boxen wird mich dies wohl (wieder mal) von der Teilnahme abhalten. 200 Flocken für Regelbücher primär deshalb zu investieren, weil es mir die Teilnahme an einem Wettbewerb ermöglicht, ist für mich als Student leider nicht drin :/

    Schöne Grüße

    Jindrisch Wenzlaus

  9. Der Mönch sagt:

    Wow…ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Langweilig.
    Wünsche allen, die Mitmachen, trotzdem das Beste und viel Erfolg!

  10. Sturmfelz sagt:

    huhu,

    also ich muss sagen ich finde das ganze ziemlich gut,
    gerade die Möglichkeit eine ganze Kampagne mitzugestalten ist doch sehr reizvoll,
    und was die Richtlinien betrifft, finde ich die doch schon sehr offen,
    es ist ja schlussendlich nur die Rahmenhandlung vorgegeben,
    und da ist doch gerade besonders spassig zu tüffteln wie die Vorgaben umzusetzen sind,

    freudig,
    Sturmfelz

    • HdN sagt:

      Ja, besonders für Spieler ist es sehr spassig, zweimal den Mc Guffin vor der Nase weggestohlen zu bekommen. Tolle Vorgaben.

      Und als möglicher Wettbewerbs-Autor ist es auch total spaßig, ein Abenteuer zu basteln, bei dem Auftraggeber unwissend sind und die einzige Motivation für Helden Geld darstellen dürfte.

      Wirklich sehr spassig.

  11. Glühwürmchen sagt:

    Ohja, spassig wird es auf jeden Fall. Seid dem ich den Plot gelesen habe, kann ich gar nicht mehr als Lachen. Wie spassig muss es erst sein wenn man das Abenteuer tatächlich schreiben muss ?
    Und wenn man sich schon mit seinen Ideen an Autoren orientiert, dann doch bitte nicht an Falkenhagen.

  12. Rukus sagt:

    Eine, wenn auch lose Kampagne sollte meiner Meinung nach entweder von einem Autor (bzw. Autorenteam) erstellt werden oder zumindest koordiniert erstellt werden. So sehe ich das zumindest. Ich bin sehr skeptisch, was eine zusammengewürfelte Kampagne angeht, die auch noch für den aventurischen Hintergrund eine gewisse Relevanz besitzt. Es war uns ist gut, wenn auf diese Weise neue und vor allem gute Schreiberlinge gesucht und gefunden werden, aber dieses Konzept überzeugt mich nicht so ganz. Dass man bei einem Wettbewerb mit entsprechenden Vorgaben (von denen der Spielwelt ganz abgesehen) nicht vollends alles aus eigener Fantasie entwerfen kann, ist klar. Aber der Spagat zwischen „zeig deine Kreativität“ und „zeig, wie du redaktionelle Vorgaben umsetzen kannst“ scheint mir hier doch zu stark in die zweite Richtung zu kippen. Je restriktiver die Vorgaben, desto geringer das potenzielle Teilnehmerfeld, desto geringer die Chance auf echte Abenteuer-Perlen. Ich kann nur hoffen, dass das Experiment nicht nach hinten losgeht. Außerdem frage ich mich, was passiert, wenn einer oder mehrere Teile nicht adäquat umgesetzt werden. Ist ja immerhin möglich. Wie gesagt, ich bin da grad ein wenig skeptisch.

  13. FRAZ sagt:

    Schließt Euch doch zusammen.

    Wenn drei Autoren jeweils eines der Abenteuer verfassen und sich über die Übergänge und Hintergrunde austauschen, eröffnet das ganz neue Dimensionen. Vom gegenseitigen Austausch können alle Mitwirkenden profitieren.

    Vorrausetzung für den Erfolg ist natürlich, dass die einzelnen Ergebnisse halbwegs brauchbar sind. Aber auch zur Qualitätsverbesserung können die Autoren sich untereinander austauschen. Richtet Euch eine Yahoo-Gruppe oder so was ein.

    Das tolle dabei ist, dass die Autoren nicht als Konkurrenten gegeneinander antreten. Immerhin hat jeder ein anderes Thema, sodass keiner dem Anderen die Butter vom Brot klaut. Und vielleicht ist die Chance als Team zu gewinnen sogar höher, als für Einzelkämpfer.

    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

    • Rukus sagt:

      Naja, wenn dann nur einer oder zwei „gewinnen“, ist das für den/die anderen aber schon irgendwie doof oder gar demotivierend. Vor allem, wenns dann um die Aufteilung des Kuchens geht, kann das böse enden. *gg*

      Aber muss jeder selber wissen.

  14. Anchor sagt:

    Ist doch ne nette Sache, jeder der es nicht gut findet, muss nicht mitmachen, hier wird ja keiner dazu gezwungen.

    Vielleicht mangelt es Ulisses grad etwas an passenden Autoren, doch: Ist das kein Ansporn für euch?
    Jeder der hier danach schreit, dass DSA ja anscheinend so kommerziell geworden ist, verlangt ja letztendlich eben dieses, wenn er die perfekten Werke vor die Nase gelegt haben möchte. Messen mit zweierlei Maß ist nun auch nicht die beste Art.
    DSA soll Spass machen, mir wird es große Freude bereiten, etwas aktiv für DSA schreiebn zu können, mit der Chance auf eine eventuelle Veröffentlichung. Wenn ich damit anderen DSAlern auch noch Spannung und ordentlich Spielspass bringen kann, dann um so besser!

    Haut rein und beteiligt euch, anstatt nur zu meckern (wer es denn tut)!

    • Der Mönch sagt:

      Lieber Anchor, ein wenig fühle ich mich da doch angesprochen, was das meckern angeht, deshalb eine kurze Antwort dazu:

      Es geht nicht nur darum, zu motzen und den Wettbewerb an sich schlecht zu machen. Seit vielen Jahren schon sind Wettbewerbe im Regelfall ein Quell der Inspiration und Freude. Auch dieser hier ist eine gute Sache.
      Doch die Vorgaben könnten „besser“ sein. Was bedeutet das? Weniger Einschränkungen für die Autoren zB. KEINE Verwendung einer für die Spieler frustrierenden Grundidee. Wirklich, mich persönlich hat das IMMER genervt, ohne hier zuviel verraten zu wollen.

      Beim Lesen hatte ich den Eindruck, dass die Ausrichter eigentlich schon ziemlich klare Vorstellungen haben, was da geschrieben werden soll, sie es aber personell und zeitlich nicht selber schaffen. Das ist schade. Das kann ja auch alles anders sein, aber nun ja, wir werden sehen…zu wünschen wäre es der tollen Spielhilfe, einige gute Abenteuer zu bekommen…

      • Anchor sagt:

        Lieber Mönche (der (-: ),
        sehr schön jedenfalls mal eine Meinung zu hören, die konstruktiv verfasst ist!
        Recht gebe ich dir meiner Meiner nach, was das besser angeht, wenn auch in einer etwas anderen Richtung: Eine Grundidee finde ich schon wichtig, damit die Autoren jedenfalls eine grobe Richtung erfahren; oft wird recht offensiv geklagt, dass so gar keine Strukturen bestehen und viele ihre Ideen deshalb nicht zu Papaier bringen.
        In Anbetracht der Tatsache, das DSA halt (leider) auf außenstehende bisher unbekannte Autoren zurückgreift, die evt. nicht ohne eine solche Vorgabe Arbeiten können (was nicht schlimm ist, jeder hat mal angefangen, oder hat sich bisher einfach nicht getraut), ist es mMn schon sinnvoll. Natürlich hast du generell recht: Ein wirklich freier Wettbewerb wäre mal was tolles (volle Kritik an Ulisses & Co.)!

        Tatsächlich wird es unglaublich schwer werden für das Ulisses-Team, aus den eingesandten Abenteuern eine zusammenhängende Storyline zu machen, wenn man nur bedenkt, dass sie allen freie Hand in Ausgestaltung des Artefakts und sämtlicher Handlungen der Abenteuer (außer der Enden) geben und dies ist nur ein sehr kleiner Teil der problematischen Zusammenhänge, die erreicht werden müssen…

        Hoffentlch haben sie daran gedacht, denn wenn Leute sich an diesem Wettbewerb beteiligen (100.00 Zeichen machen schon einiges an Arbeit) und es stellt sich heraus, dass es nicht wirklich durchführbar ist, wäre das sicherlich eine große Katastrophe für die zukünftige Mitarbeit freier (und obendrein unbezahlter) Autoren.

        Nun, ich bin gespannt, was da so zusammentragen wird; meine Hoffnung ist groß, dass sich viele Leute beteiligen, die einfach tolle Ideen haben. Oft sind erfahrungsgemäß die stimmungsvollsten und sogar die am meisten im Gedächtnis gebliebenen diejenigen Abenteuer, die ein Spieler (oder Meister) eigens zu Hause ausgebrütet hat (-:

        Aber letztenendes wünsche ich mir natürlich auch einige tolle Abenteuer zu der tollen Spielhilfe!

  15. Pingback: Update zum Schattenlande-Abenteuerwettbewerb | Nandurion

  16. FRAZ sagt:

    Super! Nachdem ich mir eine Woche den Kopf zerbrochen habe, wie ich die VORGABEN umsetzen kann, werden die nun zu VORSCHLÄGEN degradiert.

    In den inhaltlichen Vorgaben für Autoren heißt es noch:
    „Wichtigste Voraussetzungen für das Gewinnen des Wettbewerbs sind also auch die Einhaltung des Fokus’ der Abenteuer, das Aufgreifen der Handlungselemente und Wichtigen Figuren darin sowie der Ausgang.“

    Und zu den Bewertungskriterien gehört:
    „Klare Fokussierung des Abenteuers als Kampagnenteil, kreatives Aufgreifen der vorgegebenen Handlungselemente und der wichtigen Figuren darin, sowie die Gestaltung des Ausgangs.“

    Schon klar. Das Angebot wird verbessert, um mehr Spielraum für Kreativität zu lassen. Ist ja auch gut so. Ärgert mich aber trotzdem!

    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

  17. Sturmfelz sagt:

    Huhu,

    ich hab nochmal ’ne Frage: was ist denn an Verweisen auf andere Abenteuer und Spielhilfen zulässig?

    • Amirwolf sagt:

      Hey Sturmfelz,

      generell sind weiterführende Verweise kein Problem. Das Abenteuer sollte aber nicht unspielbar sein, weil ich die Bücher Kreise der Verdammnis, die alte Version von Alptraum ohne Ende und den wichtigen zweizeiligen Absatz aus dem Lexikon nicht besitze. 😉
      Verweise auf veraltete Publikationen, die durch neuere Publikationen ersetzt wurden sind (wie z.B. G7), sollten vermieden werden. Hier bitte nur auf aktuelle Publikation verweisen.
      Kenntnisse der Grundregelwerke und Schattenlande können aber vorausgesetzt werden.
      Sollte aber ein Abenteuer in z.B. Mendena spielen, kann ein kleiner Kasten zur Stadt, sowie eine Kurzbeschreibung und vor allem Hinweise zum Flair nicht schaden.
      Auch bei spezielleren Regelmechanismen wie z.B. das Spiel in einer Traumwelt, kann ein kleiner Erklärungskasten hilfreich sein.

      Ich hoffe, dass ich dir damit weiterhelfen konnte.

      Liebe Grüße
      Amirwolf

  18. Tomira sagt:

    Hey,

    wie ist die neue Veröffentlichung zu den Amazonen in Verschworene Gemeinschaften zu bewerten? Könntet ihr uns kurz mitteilen, ob da konkrete Namen für die Schattenlande gesetzt wurden, und ob die existenten Burgen näher ausformuliert worden sind?

    Ist schon relevant, ob man sich für Yeshinna/Kurkum und Löwenstein auf was beziehen soll/kann oder nicht.

    Danke schon mal im Voraus.

    Tomira

    • Amirwolf sagt:

      Hey Tomira!

      Konkrete Namen wurden durch VG eher nicht gesetzt. Zu Kurkum und Burg Löwenstein gibt es einen eher kurzen Abschnitt der die beiden Orte erwähnt.
      Yeshinna ist da schon detailreicher beschrieben und zwar auf zwei Seiten mit einer hübschen Karte (inkl. Legende). Dort wird vor allem der Aufbau der Burg beschrieben.
      Sich auf VG beziehen zu können kann praktisch sein, der Besitz ist aber keine Pflicht um ein schönes Abenteuer einreichen zu können. Allerdings sagt mein erster Eindruck, dass VG ein recht schöner Band geworden ist. 😉

      Eine Karte (ohne Legende) findest du im Ulisses Blog: http://www.ulisses-spiele.de/index.php?id=3&tx_ttnews%5Btt_news%5D=487&tx_ttnews%5BbackPid%5D=2&cHash=e5c98f7358

      Gruß
      Amirwolf

      • Tomira sagt:

        Hi Amirwolf,

        vielen Dank, das hat mir (uns) schon mal weiter geholfen.

        Möge der Traviamond dich und die deinen reich beschenken, auf das du im Firun nicht darben musst 😉

        Viele Grüße

        Tomira

  19. Xyxyx sagt:

    Auch noch eine Frage: Einiges, wie etwa das Artefakt-Geklaue wurde ja schon entschärft (obwohl das genaue Einhalten der Vorgaben wohl immer ncoh Bewertungskriterium ist??), aber was ist mit folgendem Punkt: Die Abenteuer gehen, auch wenn die Helden gearde beklaut worden sind, davon aus, dass die Helden treudoof zur Amazonenburg zurück dackeln, um das neue Abenteuer zu starten. Ist das echt notwendig?

    • Amirwolf sagt:

      Hey Xyxyx!

      Es muss nicht zwingend nur auf die Rückkehr zur Amazonenburg eingegangen werden. Auf Grund der Voraussetzungen sollte die Rückkehr nach Yeshinna aber drin sein. Es ist allerdings kein Problem mehrere Alternativen im Abenteuer zu beschreiben.

      Gruß
      Amirwolf

      • Xyxyx sagt:

        Ist mir schon klar, dass man so was für „gemeinsame Startbedingungen“ braucht. Obwohl ich finde es würde auch ein „Abenteuer III startet in und um Löwenstein“ o.ä. ausreichen. Ich hoffe ja, dass man das dann in der Kampage noch sinnvoll bearbeitet.

        Das Problem ist nun einmal, dass ich mir jeweils nach dem Überwinden der „vorgegebenen Herausforderung“ jeweils noch einen zwanghaften Grund einfallen lassen muss, um nach Yeshinna zurück zu dackeln, statt dem Artefakt weiter zu folgen. Das kann ich. Ist nur sehr willkürlich. Ich kann natürlich immr ein: „Auf Yeshinna ist noch ’ne Verräterin/was ganze wichtiges/Tante Edeltraut/gibt’s Käsetoast“ einfügen, um die Rückkehr zu ermöglichen. Aber ist das dann gut? Und es muss ein wirklich GUTER Grund sein (Ja, ich hätte welche – aber 100pro überragend sind sie nicht). Denn es geht um nicht weniger als folgende Situation: „Die Diebe sind eben mit dem Drachendingsda nach XXX geflohen“. Helden: „Ah lassen wir das Drachendings Drachendings und die Diebe Diebe sein, wir gehen jetzt mal zu Tante Gilia zurück und erklären ihr, dass wir Loser sind.“ Und ganz realistisch müsste auch Tante Gilia, nachdem die Helden zweimal mehr oder weniger versagend zurückmarschieren – denn Überreichen dürfen sie das Artefakt ja trotz aller Überarbeitungen erst am Ende des III. Abenteuers – überlegen ob es nicht sinnvoller wäre eine fähigere Heldengruppe damit zu betrauen. Und gerad elegantere Übergänge, wie das Artefakt „auf’s Spiel setzen“, sich „um die Entschlüsselung bemühen“ o.ä. erfordrn ja eben, dass die helden nciht mit dem Drachendingsda in die Burg kommen.

        Abgesehen davon, dass die ständige Reiserei ohne völligen Bezug irgendwan langweilig wird. Ich kann natürlich immer Schattenlande-Begegnungen, ein paar Gerüchte über Haffax/Lack&Leder-Amazonen etc. einfelchten, aber konkret werden kann ich da auch nicht, da es ja das nchste Abenteuer betreffen würde. Und eine Handlung entspannt erzählerisch (X Tage später seit ihr dann in der doofen Burg blabla) abzuhandeln finde ich unschön, wenn eigentlich die Notwendigkeit besteht was anderes zu machen.

        Ich kann natürlich die Gegner auch jeweils noch Gegensatnd Y/Amazone Z/Schoßbund Fuldigor in und um Yeshinna klauen lassen, also dass der Weg der Helden und der Diebe ZUFÄLLIG zur Amazonenburg führt, aber….

        Hätte man da die Vorgaben zum Startort nicht twas eleganter klsen können? Ich glaube aus dem Bedürfnis nach Übergang und vergleichbarkeit wird hier ein konkretes Problem für die Abenteuer.

        Jetzt kann man natürlich sagen: „Ein Autor soll zeigen wie er mit Herausforderungen zurecht kommt“, das halte ich hier aber für falsch. Schlechte Vorgaben als Übungslatte – ich finde nicht…

        • Ivaine sagt:

          Kann mich den Ausführungen nur anschließen. Für mich ergibt sich kein sinnvoller Grund, ständig nach Yeshinna, das ewig weit weg ist, zu rennen, statt die Diebe des Artefaktes zu verfolgen.

          Man muss dann absurde Dinge konstruieren, nur um den Vorgaben des Abenteuers gerecht zu werden. Das ist zwar möglich, wirkt aber eben immer sehr forciert, denn logisch wäre zunächst eine Verfolgung der Diebe und man verliert durch eine Rückreise sehr viel Zeit.

  20. FRAZ sagt:

    Eine Frage hätte ich da auch noch:

    Bei der Ausschreibung am 24.08.2011 wurde Yeshinna als Ausgangspunkt aller drei Abenteuer vorgegeben. Einen Monat später wird in „Verschworene Gemeinschaften“ ein detailliert Plan der Fest vorgestellt. Im Quellband werden wahrscheinlich auch Personen und Gegenebenheiten vorgeschrieben.

    Wie wichtig ist dieser Hintergrund für das Abenteuer? Oder anders gefragt: Wie schlimm ist es, wenn ich meine eigene Überlegungen und Personen zu Yeshinna beibehalte?
    Und um es noch deutlicher zu machen: Muss ich „Verschworene Gemeinschaften“ erwerben, wenn ich einen Teil des Abenteuers auf Yeshinna spielen lassen will?

    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

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