Orkenspalter TV von der RatCon ’12

Niko und Mháire von Orkenspalter TV waren ebenfalls auf der RatCon unterwegs und haben sogleich eine Reihe von Videos veröffentlicht, auf denen ihr die hier beschriebenen Dinge ein wenig plastischer betrachten könnt. Unter Anderem findet ihr dort (ab Minute 17:21) auch einen Ersteindruck der Nanduriaten JoschThamor und Feyamius zu den drei frisch erhältlichen Produkten Elementare GewaltenAn fremden Gestaden und Fluch des Flussvaters, in dem wir die uns jeweils am meisten ins Auge stechenden Details ansprechen.

Quelle: Orkenspalter TV

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Über Feyamius

Mein Name ist Daniel und ich spiele seit 1995 DSA, etwa seit dem Umstieg auf DSA4 größtenteils als Meister. Ich bin seit Herbst 2010 ein Nandurion-Blogger und Ansprechpartner für Simias Werkbank.
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11 Antworten auf Orkenspalter TV von der RatCon ’12

  1. Cifer sagt:

    @Feyamius
    Ich fand’s witzig, wie du beim Flussvater gleich auf das Artefakt zu sprechen gekommen bist, inklusive Mhaires „Äh… und das heißt…?“-Reaktion.

    • Feyamius sagt:

      Ich hatte dabei noch das Glück, dass ich bei dem Band für die PDF-Version das anklickbare Inhaltsverzeichnis gesetzt habe. Und dabei halt über sowas gestolpert bin.

      Sonst hätte ich noch weniger Plan von dem Abenteuer gehabt, das man mir gefühlt fünf Minuten vor Drehbeginn in die Hand gedrückt hat mit den Worten: „Thamor macht Uthuria, ich mach den Elementarband, du den Flussvater“. Dreimal dürft ihr jetzt raten, wer das war … 😉

      Aber war lustig. :mrgreen:

  2. Xeledon sagt:

    Grade da würde mich aber mal interessieren, was genau denn im Buch drinnen steht, das ist mir aus dem Video nicht hundertprozentig klar geworden. Kann man einen Spruch sofort lernen (also aktivieren), wenn die Analyse entsprechend gut gelingt? Oder bietet eine herausragend gute Analyse lediglich eine Rekonstruktionsmöglichkeit für den auf einem Artefakt liegenden Zauber? Ersteres wäre ziemlich panne, letzteres quasi eine Selbstverständlichkeit, zumal wenn man bedenkt, wieviel Arbeit man da nach den Regeln der Zauberwerkstatt investieren muss, um vom Entdecken einer Rekonstruktionsmöglichkeit letztlich bis hin zum anwendbaren Zauberspruch zu gelangen.

    • Cifer sagt:

      Auch letzteres wäre schon arg problematisch – man bedenke mal kurz, wieviele Artefakte es in der Geschichte von DSA gab, die den einen Superplotlöserzauber enthielten, der nur deshalb die Spielwelt und das Balancing nicht in tausend Stücke sprengte, weil eben nur eine Ladung im Artefakt enthalten war, die man im Lauf des Abenteuers auch garantiert gebraucht hat.
      Tja, und dann hat man plötzlich nicht mehr die eine Ladung, sondern einen regulären Zauberspruch, den man nahezu nach Belieben anwenden kann…

    • Feyamius sagt:

      Es ist eine Rekonstruktionsmöglichkeit. Mehr dazu siehe bei Cifer. Ich werde aber an anderer Stelle (im Ulisses-Forum gibt es einen entsprechenden Thread) dazu nochmal was sagen.

    • Xeledon sagt:

      Ihr tut nun aber so, als könne man den Spruch mal eben kurz extrahieren, was nach den Regeln der Zauberwerkstatt, soweit ich sie gerade noch im Kopf habe, absolut nicht der Fall ist. Da würden alles in allem mehrere Jahre Forschungsarbeit hineinfließen müssen und genau das ist doch absolut angemessen (und für Spielerhelden eher unrealistisch). Mal im Ernst: Inneraventurisch gibt es offensichtlich die Möglichkeit, verschollene und in Vergessenheit geratene Zaubersprüche wiederzuentdecken. Und welche Möglichkeit sollte dafür besser geeignet sein, als das arkane Muster des wirkenden (oder bindenden) Zauberspruches eines Artefakts bis ins kleinste Detail zu analysieren? Das erscheint mir wesentlich naheliegender als in irgendwelchen Bibliotheken die Aufzeichnungen anderer Forscher über den Zauberspruch zu studieren und damit quasi immer nur aus zweiter Hand Erkenntnisse über den Zauber zu erhalten, statt diesen (bzw. sein arkanes Muster) einfach direkt selbst anzugucken. Da verlangt die inneraventurische Logik bereits eine vorhandene Rekonstruktionsmöglichkeit.

      Was das Balancing angeht, so sehe ich wie gesagt das Problem nicht ganz, weil von einer Rekonstruktionsmöglichkeit zum anwendbaren Zauber eine Menge an Forschungsarbeit investiert werden muss. Diese dürften die meisten Spielermagier nicht aufbringen wollen bzw. können, sofern es aber doch mal einer unbedingt will und er die dafür nötige Zeit und Arbeit investiert, finde ich es nur fair, wenn er dann auch mal einen extrem seltenen Zauber bekommt. Und wenn ich als Meister ein Problem damit habe, wenn meine Spieler einen Infinitum oder einen Chrononautis beherrschen können, dann kann ich das auch schlichtweg verbieten ohne ihnen absurde und mit der innerweltlichen Logik nicht vereinbare Hürden in den Weg zu stellen, das ist in jedem Fall deutlich fairer.

      Nebenbei bemerkt muss für die Rekonstruktion natürlich zunächst einmal das Artefakt vorliegen, dessen Ladung auch noch nicht aufgebraucht sein darf (was die erwähnten, innerhalb einzelner Abenteuer zwingend einzusetzenden Einweg-Artefakte als potentielle Rekonstruktions-Quelle für seltene Zauber bereits ausschließt).

      • Feyamius sagt:

        „Nebenbei bemerkt muss für die Rekonstruktion natürlich zunächst einmal das Artefakt vorliegen, dessen Ladung auch noch nicht aufgebraucht sein darf (was die erwähnten, innerhalb einzelner Abenteuer zwingend einzusetzenden Einweg-Artefakte als potentielle Rekonstruktions-Quelle für seltene Zauber bereits ausschließt).“

        MEMORANS, vollständig analysieren, fertig.

        Und wir tun überhaupt nicht nur irgendwie. Was die Setzung im Detail für Aventurien bedeuten würde, muss nicht hier diskutiert werden. Auffällig genug, um es zu erwähnen, war mir nur: Bisher hieß es immer, aus Artefakten heraus kann man keine Formeln lernen. Ob „lernen“ auch „rekonstruieren“ einschließt sei dahingestellt. Bisher gab es keine anderslautende Aussage. Die gibt es jetzt. Rekonstruktion des Wirkenden Zaubers funktioniert nun, zumindest bei diesem Artefakt, aber als große Ausnahme wird das auch nicht formuliert.

        • Josch sagt:

          Ich versteh zwar nur Kutschenstation, aber von mir aus könnt ihr das gerne noch weiter ausdiskutieren hier 🙂

        • Xeledon sagt:

          Ich würde tatsächlich zwischen „lernen“ und „rekonstruieren“ unterscheiden. Ersteres darf tatsächlich nicht gehen, letzteres müsste aber nach meinem Verständnis der inneren Logik der Spielwelt tatsächlich eine Selbstverständlichkeit sein.

          Die MEMORANS-Variante finde ich tatsächlich interessant, die AsP-Kosten für eine vollständige Analyse plus den MEMORANS dürften aber da tatsächlich in vielen Fällen eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen und bei dem Zeitdruck, den der clevere Autor normalerweise beim Einsatz von solchen Einweg-Artefakten einbaut, eine schöne Hürde aufstellen. Wenn der Spieler die Mühe auf sich nimmt, das trotzdem durchzuziehen, schön für ihn! Dann hat er das erste Puzzleteil für eine Rekonstruktion des Zaubers in der Hand. Und wenn er die nächsten Jahre lieber in irgendeiner Akademie forschen will, als Abenteuer zu erleben, soll er das eben tun. *Achselnzuck*

          Aber um mal ein Gefühl fürs Balancing zu bekommen: Wieviel ZfP* müssen bei der Analyse denn angesammelt werden, um diese Rekonstruktionsmöglichkeit zu erhalten? Das dürfte doch in dem Abenteuer dann auch mit angegeben sein, oder? Und ich hoffe doch, dass der Wert hier ordentlich hoch angesetzt ist…

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