Kostenloses Bonusmaterial für „An fremden Gestaden“ geplant

DSA-Redakteur Alex Spohr, Autor der Uthuria-Überfahrt An fremden Gestaden (Xeledon spottete), hat heute die Arbeit an einer Erweiterung zu diesem Abenteuer angekündigt.

„Dieser Patch dient sowohl zur Korrektur kleinerer Fehler als auch für zusätzliche Abenteuerideen, Regeln und Informationen zu Uthuria.“

Was alles in dieses PDF, das dann kostenlos herunterzuladen sein wird, hinein kommt, steht noch nicht final fest und ist noch offen für eure Anregungen und Vorschläge. Schreibt also Alex eine E-Mail oder eine PN im Ulisses-Forum, was euch wichtig ist, aber im Abenteuer noch fehlt oder eurer Ansicht nach weniger ideal gelöst ist und einer Überarbeitung bedarf.

Quelle: Ulisses-Forum

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Über Feyamius

Mein Name ist Daniel und ich spiele seit 1995 DSA, etwa seit dem Umstieg auf DSA4 größtenteils als Meister. Ich bin seit Herbst 2010 ein Nandurion-Blogger und Ansprechpartner für Simias Werkbank.
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23 Antworten auf Kostenloses Bonusmaterial für „An fremden Gestaden“ geplant

  1. Zwerg des Monats sagt:

    Bei Computerspielen, gefühlt kurz nach dem Erscheinen von The Day of the Tentacle, hat es sich eingebürgert, ein unvollständiges Produkt auf den Markt zu werfen, um dann in Patches die vollständige Spielfähigkeit herzustellen. Verglichen mit einem Autohersteller wäre das ungefähr so als würden wir Autos kaufen müssen, bei denen wahlweise das Brems- oder Gaspedal fehlte und nachgeliefert würde. Errata sind ja wirklich eine gute Sache – aber ein Printprodukt zu „patchen“ weil es verkauft wurde bevor es fertig gewesen ist und das dann auch noch so zu nennen…ich weiß nicht.

  2. Dennis sagt:

    Genau, ich hätte auch am liebsten gar keine dieser Bonusmaterialien. Ich will alles in einem Buch und nicht in irgendwelchen losen Blättern, die ich auch noch selbst ausdrucken muss. Kann man das Material (außer Fehlerkorrekturen) nicht gleich für den nächsten Uthuria-Band verwenden?

    Ja, dieser Band ist auf viel Kritik gestoßen, aber ich weiß nicht, ob Bonus-PDFs das nun wettmachen. Außerdem ist er bei „Durchgeblättert“ dann doch ganz gut weggekommen, sodass ich nun auch wieder über eine Anschaffung nachdenke.

  3. Josch sagt:

    Wäre es euch denn lieber, Ulisses würde die Kritik an dem Band an sich abperlen lassen und einfach weiter machen? Das ist doch jetzt eigentlich ein deutliches Zeichen, dass man nachbessern möchte, um das, was am meisten für Unzufriedenheit gesorgt hat, zu beheben. Natürlich könnte man das auch alles in spätere Bände packen, aber wie würde das denn aussehen? („Wie, das Produkt ist nicht vollständig und wir sollen erst noch die nächsten Bände kaufen, bis wir es benutzen können? Ulisses tut sich damit keinen Gefallen viele Ausrufezeichen“)

    Ich finde AfG auch nicht gelungen. Aber ich finde es, ehrlich gesagt, sehr schwer, den Verantwortlichen jetzt einen Strick daraus zu drehen, dass sie kostenloses Zusatzmaterial bereit stellen wollen, um den Start von Uthuria attraktiver zu machen und bisherige Lücken zu schließen. (Und natürlich hoffe ich, dass das in Zukunft nicht mehr nötig sein wird – aber das ist ja eine ganz andere Kiste.)

    Von daher: Großes Lob an Alex und das Uthuria-Team! Gerade nach der heftigen Kritik an AfG finde ich das einen mutigen und ehrlichen Schritt, von dem ich mir sehr wünsche, dass er die angemessene Resonanz erfährt.

  4. Feyamius sagt:

    Vor allen Dingen finde ich es schade, dass man sich jetzt so an diesem augenzwinkernden Begriff „Patch“ festbeißt. Vielleicht sollte Alex doch besser das Marketingsprech auspacken und von „zusätzlichen Bausteinen, die das Erleben von Uthuria noch intensiver machen“ sprechen? 😉

    Einige Punkte wurden an dem Abenteuer kritisiert, diese sollen jetzt aufgenommen und gefixed werden. Das ist eine klare, eindeutige Botschaft. Es kommen Sachen hinzu, es werden aber auch Dinge ausgebessert. Das Äquivalent zu einem Patch halt.

    Ich weiß nicht, wo hier jetzt das Problem ist. 🙄

  5. Sockenpuppe sagt:

    Große AfG-Rückrufaktion bei Ulisses
    Ulisses Spiele bedauert den unglücklichen Umstand, eine fehlerhafte Version des Abenteuers „An fremden Gestaden“ ausgeliefert zu haben. Die Händler wurden bereits benachrichtigt, wir bitten auch alle Käufer, ihre Exemplare zurückzusenden. Sie werden dann durch eine 20 Seiten umfangreichere Neuauflage eingetauscht, die folgende Änderungen enthält:
    * Regeln zum Aufbau eines Basislagers
    * Uthuriakarte mit anderem Maßstab
    * Streichung des Nominoru-Fluchs
    * eine auf größere Mengen anpasste Ausrüstungsliste
    * kleinere Verbesserungen von Unklarheiten und Widersprüchen
    * mehr heiße Typen als Mannschaftsmitglieder, mit Bildern von Verena Schneider
    * neues Cover, die Magierin trifft jetzt mit dem IGNIFAXIUS

    Die anfallenden Portokosten und der Neudruck werden von Axel Spors Gehalt für die nächsten Monate finanziert.

    Aufruf: Wer hat einen Platz für Axel Spor?
    Aus nicht absehbaren Gründen benötigt DSA-Redakteur Axel Spor eine Möglichkeit der kostenlosen Kost und Logie. Wir suchen einen Freiwiligen, der ihn für etwa ein Jahr bei sich aufnimmt.
    Als Gegenleistung wird er all euren Rollenspielrunden beisitzen und als Regelstübchen sämtliche anfallenden Regeldiskussionen abkürzen. Damit bleibt euch mehr Zeit für die wesentlichen Dinge des Lebens.

  6. Theaitetos sagt:

    Ich bin mir nicht sicher, ob Verena Schneider hier die beste für wäre; bitte nicht falsch verstehen, ich finde Verenas Kunst echt großartig, aber meine Meinung ist wenig relevant, da ich ein sehr schlechtes Urteilsvermögen habe, wenn es um das Thema „heiße Männer“ geht. Und darum verweise ich lieber auf eine ausgewiesene Expertin in diesem Feld: Zeitzeugin. Und ihren Favoriten zufolge, wäre bspw. Nathie eine gute Wahl für das gewünschte Subjekt. 😉

  7. Zwerg des Monats sagt:

    Der Trick, die Produktionszeit einfach zu verkürzen und die Herstellungszeit zur eigentlichen Fertigstellung zu nutzen, ist ein mieser Trick in der Computerspieleindustrie. Somit „optimiert“ man marktwirtschaftlich gesehen Produktions- und Absatzzeiten. Während das Marketing anläuft, die physikalischen Medien hergestellt werden und ausgeliefert werden, hat man noch ein wenig Zeit, an dem Produkt zu feilen. Optimalerweise gewinnt man so drei bis vier Wochen und kann pünktlich zum Releasedatum einen Patch präsentieren, der den Rest des Spiels nachliefert. In Zeiten, wo jeder Publisher so verfährt, der etwas auf sich hält, fällt es nicht weiter auf, und nur ein kleiner Teil der Leute wartet lieber, bis Tests bzw. der erste Patch draußen sind. Der Rest fährt auf dem Hype mit und ärgert sich immer und immer wieder.

    So ungefähr läuft das bei Computerspielen. Bei Printprodukten macht ein solches Vorgehen wenig Sinn, zumal Ulisess der einzige Anbieter für das Produkt ist und somit nur negativ auffällt. Sie haben den Band unfertig auf den Markt geschmissen, um leidige Produktionskosten wieder einzufahren, um marktstrategisch die Produktpalette zu erweitern, um das Projekt endlich zu amortisieren, oder aus ähnlichen betriebswirtschaftlichen Gründen. Von der Qualität des Bandes auszugehen erschien er jedenfalls nicht, um den Spielern etwas Gutes zu tun. Das wieder wett zu machen, indem man versucht zu retten was noch zu retten ist: Verständlich. Man sollte es dann aber auch so benennen – was ja auch ehrlicherweise mit der Analogie zur Computerspiele-Welt gemacht wurde. Ein wirklich sauberes, kundenorientiertes Vorgehen wäre gewesen, den Band fertig zu stellen bevor er veröffentlicht wurde. Jetzt darüber zu lamentieren, es wäre besser als nichts unterstellt stillschweigend, dass man mit dem Vorgehen einverstanden ist. Ist man es nicht lässt man die Anschaffung sein. Und wartet auf ein Produkt, das fertig ist, wenn es ausgeliefert wird.

  8. Dennis sagt:

    Ich kann mir auch noch nicht so recht vorstellen, dass AfG so viel schlechter ist als die anderen großen Aventurien-Abenteuer der letzten Zeit (Donner & Sturm: Dungeons ohne Karten, Drachenchronik: fehlende Motivation für die Helden…), als dass es so eine Sonderbehandlung „verdient“ hätte. Qualifiziert kann ich mich dazu aber erst äußern, wenn ich das Buch wirklich in den Händen halte.

  9. Josch sagt:

    @Zwerg des Monats: „Jetzt darüber zu lamentieren, es wäre besser als nichts unterstellt stillschweigend, dass man mit dem Vorgehen einverstanden ist.“

    Nein, tut es nicht. Wie ich oben bereits gesagt habe: Ich bin mit AfG nicht zufrieden. Und ich hätte mir gewünscht, dass das Nachbessern nicht notwendig gewesen wäre. Und ich wünsche mir auch in Zukunft, dass es nicht mehr notwendig sein wird. Aber ich finde trotzdem AfG mit Nachbesserung besser als AfG ohne Nachbesserung. Und ich finde es daher gut, dass Ulisses das macht, insbesondere weil ich das Gefühl habe, dass hiermit auf Feedback aus dem Fandom eingegangen wird. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

    Wie Du selbst ja eigentlich hinreichend deutlich klargemacht hat, zieht die Computerspiel-Analogie hier eh nicht so recht, von daher ist m.E. auch nicht zu erwartend, dass nachträgliches Patchen in Zukunft groß in Mode kommen wird.

  10. Grimbald Donnerhammer sagt:

    Meine Meinung dazu: Die letzten Tage bzw. Wochen wurden ja jetzt ausgiebig genutzt, um die Mängel und Probleme aufzuzeigen. Wenn dann also der Autor von sich aus anbietet, da nachzubessern und das ganze -kostenlos- zur Verfügung zu stellen, finde ich es unnötig, wieder in diese Reflex-Nörgelei zu verfallen.
    Natürlich wäre es schöner gewesen, wenn von Anfang an ein „1A-Spitzenprodukt“ zu haben. Trotzdem freue ich mich, wenn man jetzt nicht alleine vor den Baustellen sitzen gelassen wird und dem Autor rechne ich das auch an, der einfachere Weg wäre gewesen, die Sache auszusitzen.

  11. zakkarus sagt:

    Wer wünscht sich nicht ein 1-A-Produtk zu erhalten. Hey, kauf dir Win8, wird bestimmt fehlefrei sein. Bei manchen Filmen wird (nachdem das Testpublikum sie gesehen hat) der Schluß neu gedreht – was nicht immer eine Verbesserung ist. Ich mußte auf die DVD-Fassung warten um Saruoman sterben zu sehen.
    Da gibt sich ein Autor die Mühe, hört sich in Ruhe die Kritik an und bietet kostenlos weiteres Material an und trotzdem sind – mal wieder – die meisten nur am jammern.
    Finde ich persönlich unfähr und nicht gerecht.
    PS: Ich arbeite mit WIN7 (mit vielen Updates auch immer) 🙂

  12. Rosa sagt:

    Zunächst einmal finde ich diese Initiative sehr löblich und keinesfalls selbstverständlich. Denn durch die Arbeit am Nachbessern des Bandes wird etwaige Arbeitszeit an anderen Bänden geblockt, was gewisse Opportunitätskosten erzeugt.

    Zwar betont der Redakteur mit seiner Aussage „Aus diesem Grund wollen wir euch eine Erweiterung für An fremden Gestaden zur Verfügung stellen.“, dass es sich dabei um Entscheidung und Initiative handelt, die vom gesamten Unternehmen unterstützt wird.

    Aber darf Alex Spohr diese Erweiterung wirklich während seiner regulären Arbeitszeit zusammenstellen oder hat er das OK nur bekommen, wenn er seine Freizeit dafür verwendet und unbezahlte Überstunden schiebt? Das wäre definitiv nicht im Interesse des Kunden. Denn wer viele Überstunden machen muss, arbeitet zwangsläufig schludrig.

  13. Zwerg des Monats sagt:

    @Josch: Die Analogie ist schon zutreffend, bis in die Begrifflichkeit hinein sogar, wünschenswert ist es allerdings nicht, da geb ich Dir recht. Man wird sehen, ob es zur gängigen Praxis wird. Dass die Bandredakteure nicht(mehr) die Zeit zur Verfügung gestellt bekommen, die sie eigentlich benötigten, um einen Band auch wirklich fertig zu stellen, liegt ja schon seit längerem auf der Hand.

  14. Josch sagt:

    @Zwerg des Monats: Das würde ich so pauschal nicht unterschreiben wollen. Von den letzten vier Abenteuerbänden, die ich mir genauer angeschaut habe (Rabenblut, Familienbande, Legenden aus Dunklen Zeiten, An fremden Gestaden) hatte ich nur bei einem das Gefühl. Die anderen machten alle einen fertigen und guten Eindruck. Auch bei den Spielhilfen gibt’s solche uns solche: Orgaband 1 und Orgaband 2 unterscheiden sich hier schon deutlich.

  15. Zwerg des Monats sagt:

    @Josch: Dann hatte ich mit Auf gemeinsamen Pfaden, Ein Traum von Macht und An fremden Gestaden einfach die falschen Bücher in der Hand. Umso wichtiger werden in Zeiten stark schwankender Qualität die Rezensionen.

  16. Tim Theriak sagt:

    Es ist ja erstmla sehr löblich, dass von offizieller Seite umgehend auf die (berechtigte) harte Kritik reagiert wird, indem man von sich aus anbietet die größeren Mängel, Kritikpunkte und Versäumnisse nachzubessern und als nachträglichen Download anzubieten und das für lau. Des Weiteren muss man lobend erwähnen, dass der Aufruf an die Spieler- und Fangemeinde rausgegangen ist, sich mit (konkreten) Ideen und Anregungen an den Verlag/Autor zu wenden, um den Patch/das Update/das Add-On möglichst umfassend, durchdacht und vollem spielerischen Mehrwert anbieten zu können. Vorbildlich.
    ABER: Es drängt sich die Frage auf, wieso dies alles nötig ist!? Warum muss sowas im Nachhinein passieren, wenn alle Käufer, Kritiker und Rezensionen feststellen mussten, dass der Auftakt zur neuen, großen, aufregenden Entdecker-Kampagne eklatante Mängel aufweist und kaum über das Mittelmaß in den Bewertungen hinaus kommt. Gerade ein Auftaktabenteuer sollt doch zeigen, dass man dabei ist was Neues und Großes zu schaffen. Hier mit mangelnder Qualität einen Gesichtsverlust zu riskieren sollte eigentlich tunlichst vermieden werden – sollte man meinen. Die Fehler auszubügeln und anschließend der frustrierten Käufer- und Leserschaft ohne weitere Kosten zugänglich zu machen ist da eigentlich eine Frage von Kulanz und Selbstverständlichkeit. Immer wieder komme ich zu der Frage zurück, warum das alles hinterher passieren muss, anstatt sich im Vorfeld mehr Zeit zu nehmen ein (möglichst) einwandfreies Produkt auf den Markt zu bringen. Manche Mängel hätten im Lektorat oder bei Testrunden auffallen müssen, um dann korrigiert zu werden. Jetzt muss/soll/darf sich die Leserschaft Gedanken machen, wie und was man verbessern könnte. Sich selbst jetztnoch Arbeit und Mühe für den Verlag zu machen, für die man eigentlich schon bezahlt hat, darf dann auch in kostenlosen Anstrengungen voller Herzblut und Kreativität münden.

  17. Inanna sagt:

    Ist das nicht ein wenig übertrieben, Tim Theriak? Das Abenteuer ist wirklich nicht so schlecht, dass man das Bonusmaterial unbedingt brauchen würde. Aber für den neuen Kontinent und den erfolgreichen und ärgerfreien Start in Uthuria ist etwas mehr Hilfe nötig. Daran hat der Autor, der wohl schon ein genaues Bild des neuen Kontinents im Kopf hat, vermutlich einfach nicht wirklich gedacht.

    Ich will jetzt naiv rüberkommen, aber ich sehe hier weder eine Marketingmasche oder gar böse Absicht von irgendjemandem, sondern einfach den Versuch, einen Fehler, den man selbst während der Arbeit nicht bemerkt hat, wieder gutzumachen. Über einen nachgereichten Index, bei dem man inzwischen wissen müsste, das die Kunden ihn zum Spielen einfach gerne hätten, ärger ich mich da mehr.

    Wenn ich in der Lage von Alex Spohr wäre und mir so viel teilweise sehr unfreundliche Kritik an den Kopf geworfen worden wäre, ich weiß nicht, ob ich noch so professionell und kundenorientiert reagieren hätte können.

  18. Tim Theriak sagt:

    Ok, sehe ich ein. Ich ärgere mich einfach, dass ein Endecker-Abenteuer – und das ist das Betreten eines neuen, unbekannten Kontinents nunmal – so gut wie keine Hilfestellung beim Entdecken gibt. Klar bin kreativ und scheue keinen Mehraufwand, aber ein bißchen mehr hätte es schon sein dürfen. Zumal das Fehlen einer solchen Ausarbeitung den ganzen Aufwand bezüglich Einkauf und Organisation aus dem ersten Kapitel praktisch hinfällig macht. Das passt nicht zusammen und das hätte vor der Veröffentlichung auffallen sollen. Gerade wenn das Uthuria-Team den Kontinent schon (grob) vorgeplant hat, dann dürfen doch die für den Norden bzw. die Landestelle der Helden relevanten Ideen Teil im ersten Uthuria-Teil aufgeführt werden. Jede Heldengruppe, die sich im Inland frei bewegen will (auf Entdeckung geht), muss damit rechnen ggf. mit späterem offiziellen Inhalten zu kollidieren, weil keiner genau weiß, wie es wo aussieht. Offiziell wird ein ganzer neuer (überdimensional riesiger!) Kontinent geöffnet und die spannende Ausgestaltung der ersten Wochen und Monate verbleibt zum größtenTeilen beim jeweiligen Meister. Zumal u.a. auch nicht vorgesehen ist die Küste zu erkunden. Alle Inseln sind farblos. Frei zugestalten einerseits, aber auf der anderen Seite ein bißchen sehr dünn. Ein unglücklicher Anfang, wie ich finde. So wie das AB aufgezogen ist, habe ich das Gefühl, dass ganz viele Möglichkeiten verschenkt wurden, was sich hauptsächlich auf den dritten Teil, das Erreichen Uthurias, konzentriert. Kapitel eins und zwei finde ich gut gelungen.
    Nun finde ich es aber gut, dass man sich die Mühe macht nachzubessern und Versäumtes nachzureichen und sich auch nicht scheut Anregungen, Ideen und Vorschläge vom Kunden zu holen. Gute Sache. Wenn das super-umfangreich-kreativ-geniale (zwinker, zwinker) Add-On nachher die Schwächen des ABs auszugleichen versteht, dann will ich auch kein böses Wort mehr verlieren und freue mich nur noch auf den Ruf „Land Ho!“

  19. zakkrus sagt:

    @Tim Theriak:
    Wäre damals die Schwertmeister-Box so gut vorbereitet gewesen, dann brauchte ich heute nicht auf die Tharun-Bände zu warten. Außerdem ging es in diesem Aventurien-Abenteuer allein noch um die Überfahrt und die ersten (vorsichtigne) Schritte ins Unbekannte. Das Hauptziel soll ja eigentlich der Aufbau eines Baislagers sein. Uthuria selbst eröffnet sich erst in den kommenden – (bitte noch dieses Jahr) – Uthuria-Bänden.
    Da ich da Abenteuer gerade heute erneut durchgeblättert habe, würde ich eher sagen, daß SL wie auch Helden beim Aufbau der Expedition eher von dne Möglichkeiten erschlagen werden. Da würde ich gerne noch etwas Beispielmaterial sehen oder lesen.

  20. Josch sagt:

    @Tim Theriak: „Jetzt muss/soll/darf sich die Leserschaft Gedanken machen, wie und was man verbessern könnte. Sich selbst jetztnoch Arbeit und Mühe für den Verlag zu machen, für die man eigentlich schon bezahlt hat, darf dann auch in kostenlosen Anstrengungen voller Herzblut und Kreativität münden.“

    Ich glaube nicht, dass sie Lösungen oder ausgearbeitete Spielhilfen von ihren Lesern wollen. Ein einfaches „Mensch, ich würde mich freuen, wenn es X und Y noch gäbe und wenn ihr was zu Z schreiben würdet.“ reicht doch schon als Feedback.

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