Pardona-Soloabenteuer angekündigt

AB_Legatin_des_BösenIm Shop des Uhrwerk-Verlags findet sich seit heute die Ankündigung für ein neues Soloabenteuer mit dem Titel Legatin des Bösen. Verkörpert wird diesmal nicht ein beliebiger eigener Held, sondern niemand Geringeres als die Hochelfe Pardona. Oder, wie es in der Ankündigung heißt:

„„Legatin des Bösen“ ist ein Solo-Abenteuer für eine Hochelfe der Stufe 21+. Dieser Charakter wird mitgeliefert. Es ergibt wenig Sinn, einen eigenen Charakter zu spielen. Kenntnisse der Regeln von DSA (sei es Version 4 oder 5) sind nicht nötig.“

Das Abenteuer stammt von Nico Mendrek und Mháire Stritter und soll im Juli oder August 2015 erscheinen. Es wird 64 Seiten umfassen und € 12,95 kosten.

Quelle: Uhrwerk-Shop

Über Curima

Moin, ich heiße Lena, bin 31, komme aus Hamburg und spiele seit 2003 DSA. Ich spiele lieber als ich leite und schicke meine diversen Charaktere fast jeden Samstag durch Aventurien. Seit Mitte Mai 2012 arbeite ich bei Nandurion mit.
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32 Kommentare zu Pardona-Soloabenteuer angekündigt

  1. Pack_master sagt:

    Aah, dafür war das Bild.

  2. Jan sagt:

    Is heute schon der 1.4.?

  3. Sindajin sagt:

    Klingt vielversprechend, aber auch sehr anspruchsvoll. Kann ein Meisterwerk oder peinlich werden.

  4. Wenn Pardona schon so stark geschwächt ist, dass sie sich auf Aventurien nicht mehr blicken lassen kann… Warum nicht in Myranor wieder groß werden… Ich bin gespannt.

  5. Siebenstreich sagt:

    Klingt schonmal vielversprechend…

    Das aventurische Pendant dazu wird dann sein: „Nahema – der Kettenhemdbikini war nicht genug“.
    😉

    • Xeledon sagt:

      Ohja, ich würde das spielen wollen!

      Und ein Pardona-Solo müsste ich eigentlich hassen (zumal die Dame in meinen Augen mit der Drachenchronik ein für allemal hätte beseitigt werden müssen), aber weil Mhaire und Nico das machen, freu ich mich trotzdem drauf! 🙂

  6. SilentPat sagt:

    Das Cover ist übrigens von Wayne England – seines Zeichens Zeichner vieler Warhammer 40.000 Cover und Innenillus, diverser Magickarten und einiger Bilder im neuen D&D5 Player’s Handbook.

  7. Icestorm sagt:

    Xeledon da gebe ich dir Recht, sie hätte die das Ende der Drachenchronik nicht überleben sollen.
    Aber dieses Solo bietet alles was das Anti-Pardona Herz begehrt, man kann sie sämtliche Tode die es im AB gibt (ich hoffe doch daß es so etwas geben wird ^^) mehrfach und genussvoll sterben lassen. *fies grins*

    • Xeledon sagt:

      Mir geht’s ja gar nicht darum, dass ich Pardona nicht mag und sie dringend tot sehen will – ganz im Gegenteil, ich finde sie sogar ziemlich cool (pun intended). Nur ist sie für mich halt auch so eine Ikone der DSA-Vergangenheit, dass sie einen würdigen Abgang definitiv verdient gehabt hätte. Und diese einmalige Gelegenheit hat die „Drachenchronik“ halt leider verpasst. Vor allem sehe ich halt nicht die Notwendigkeit, warum sie dringend weiterexistieren müsste, denn für mich ist ihre Geschichte soweit auserzählt, dass man da auch einfach einen Zopf hätte dranmachen können. Ich glaube sogar, ihr Ende hätte das Potential für einige neue spannende Geschichten geboten, schon alleine aufgrund des (Macht-)Vakuums, das sie an verschiedenen Stellen hinterlassen hätte.

      Aber irgendwie ist es in meinen Augen eh so die Krux des DSA-Metaplot in den vergangenen anderthalb Dekaden, dass man einfach nur in Ausnahmefällen einen vernünftigen Umgang mit seinen populären Figuren gefunden hat. Da werden einige altgediente Recken und Schurken über Gebühr am Leben erhalten und siechen dann langsam dahin, anstatt dass man sie mit einem großen Knall auf eine für die Spieler coole Weise verabschiedet. Und schlechterdings gammeln sie dann auch noch auf Positionen dahin, wo sie eventuell nachfolgendenen NSC-Generationen bei der Entwicklung so weit im Weg stehen, dass man sich schwer tut, die „jungen Wilden“ cool zu finden.
      Klar, ich bin da in der äußerst komfortablen Situation, Meckern zu können, ohne jemals befürchten zu müssen, dass ich je in die Verlegenheit kommen könnte, beweisen zu müssen, dass ich es besser machen würde. [Herrliche Schachtelsatzkonstruktion! *aufeigeneSchulterklopf*] Insofern hoffe ich einfach, dass man das in Zukunft etwas besser hinbekommen wird und sehe da quasi Haffax als den nächsten großen Prüfstein. Wobei der wiederum mit dem Problem zu kämpfen hat, dass bezüglich des Endes seiner Geschichte (vermutlich nicht nur bei mir) eine dermaßen hohe Erwartungshaltung existiert, dass es nahezu unmöglich werden dürfte, dieser wirklich gerecht zu werden.

      • Schreckse sagt:

        Heute ist ja auch der Tag des Schachtelsatzes, den ich besonders, nicht immer, aber gerne, mit einem Schachtelsatz begehe…

        http://gefaelltmir.sueddeutsche.de/post/112033616954/ein-lob-auf-die-hypotaxe-heute-ist-der-tag-des

        • Backalive sagt:

          Gerade Ikonen aus der DSA-Vergangenheit sollten nicht beliebig über den Löffel balbiert werden.
          Ich schätze Pardona als böse, finstere, unerreichbare Bedrohung.
          Und ich werde sie auch zukünftig als solche behandeln.
          Genauso wie alle anderen alten Ikonen. Ich hab sie alle in all den Jahren meines Spiels auf Aventuren schätzen gelernt.
          Es ist gut, wenn die Charaktere wissen, das es da graue Eminenzen gibt, denen sie nicht einfach so mit einem Fingerschnippen beikommen können.

      • GSandSDS sagt:

        Es waren ja Mháire und Co., die damals im Orkenspalter-TV-Review den unwürdigen Umgang mit Pardona im Abenteuer angeprangert haben. Jetzt ist es Mháire als Autorin, die Pardona ihre Würde zurückgeben kann. Ich bin gespannt. 😉

  8. Backalive sagt:

    Pardona ist eine schillernde Figur, die ich seit meinen Anfängen bei DSA in den 80er kenne. Sie hatte immer wieder ihre Auftritte und war in unserer G7-Kampagne nicht nur dafür verantwortlich, daß Borbarad einen neuen Körper bekam, sondern hatte auch später immer wieder ihre Cameo-Auftritte.
    Das Solo-Abenteuer werde ich mir zulegen, schon deshalb, um zu sehen, wie sich die offizielle Redax die weiteren Aktivitäten von Pardona so vorstellt.
    Die Drachenchronik habe ich zwar, werde sie aber, nach all den negativen Rezensionen, nicht spielen, zumindest nicht als Spielleiter.
    Nur hier hab ich gelesen, das in dieser Kampagne Pardona offensichtlich eine schwere Niederlage erleidet. Wenn das in unserem Aventurien passieren sollte, dann wahrscheinlich auf anderem Wege.
    Allein dieser Grund schon macht dieses Abenteuer für mich interessant.

    Das Cover gefällt mir, auch wenn es nicht so ganz dem Bild entspricht, das ich von Pardona vor meinem geistigen Auge habe. Das liegt wahrscheinlich an der Abbildung im G7-Abenteuer ‚Unsterbliche Gier‘. Eine kalte, weißhäutige Schönheit; so abgrundtief böse und verzehrend wie Schön.

    • Hm, wer ist denn in diesem Fall „die offizielle Redax“, Backalive? Uhrwerk oder Ulisses? Schließlich ist’s ein Myranor-Abenteuer …

      • Pack_master sagt:

        Tja, Ulisses ja eigentlich nicht – eben weil Myranor.

      • Backalive sagt:

        Mit offizieller Redax meine ich in diesem Fall die von DSA, also Ulisses, da die Drachen-Kampagne ja eine DSA-Kampagne ist/war.
        Und auch in diesem Rahmen wurde Pardona offensichtlich in die Schranken gewiesen.
        Dies im Rahmen des Abenteuerplots ist für mich auch völlig in Ordnung. Und ich finde es klasse, das Pardona eben nicht über den Löffel balbiert wurde. Alles im Rahmen des DSA-Abenteuers.

        Und auch wenn das Abenteuer im Label des Uhrwerk-Verlages erscheint, sind die beiden Autoren doch soweit ich das einschätze überwiegend für DSA, also Ulisses tätig.

        Und auch wenn Pardona sich momentan mehr im Güldenland herumtreibt, heißt das nicht, das es nicht evtl. zu einem Cameo-Auftritt im Rahmen eines meiner nächsten DSA-Abenteuer kommt.

        • GSandSDS sagt:

          @Backalive:
          Äh, nein, Nico und Mháire sind (von beiden Verlagen) überwiegend für Uhrwerk tätig. Das kann man daran erkennen, dass sie in ihren Orkenspalter-TV-Rezensionen keinem Uhrwerk-Produkt mehr eine Note geben – wegen allgemeiner Verbundenheit mit dem Verlag. Die Ulisses-Produkte hingegen erhalten durchaus Noten, auch schlechte, wenn es sein muss.

  9. Icestorm sagt:

    Bachalive das andere Aussehen verdankt sie ebenfalls dem Ende der Drachenchronik.
    Seit dem hat sie etwas Zeit gehabt sich mit den Gegebenheiten abzufinden und das beste draus zu machen (sie wuselt ja schon eine Weile in Myranor umher)… also ihr bekanntes Aussehen wird es höchtswahrschenlich nie wieder geben.

    Ach komm Xeledon, so ein klitzekleiner Atomreaktor für Pardona wäre doch optimal. *fiesgrins*

  10. Hellerkönig sagt:

    Ah… Endlich wieder mal ein Cover zum… pardonanieren.
    (Sorry, manche Wortwitze sind einfach stärker als ich.)

  11. Brezelbub sagt:

    Warum ist die Redax nicht schon früher auf die Idee gekommen? Einfach Soloabenteuer mit Promis machen.

    Da kann man sich dann auch die Abschnitte sparen, man schreibt den Text einfach von vorne bis hinten durch. Und der Spieler erlebt dann hautnah mit, wie der Promi ein Artefakt verliert, das Totenreich bereist, zum Verräter wird oder im letzten Moment von der Kavallerie gerettet wird. Und Regelfehler wird es auch keine mehr geben.

    • GSandSDS sagt:

      @Brezelbub:
      Wie denn auch? Bislang hatte die Uhrwerk-Redax ja nie einen solchen Promi, mit dem sie das machen konnte. Nebenbei, ich weiß nicht, ob die überhaupt die Idee dazu hatten oder ob Nico und Mháire nicht bei denen mit dieser Idee angetreten sind. 😉

      Und die Ulisses-Redax ist offenbar bis heute nicht auf die Idee gekommen. ;)²

      Nebenbei, ich hoffe, dass sich Mháire da nicht zu sehr verheizt. Die muss doch noch bei Numenéra und dem Deponia Pen&Paper mitarbeiten. Drei Projekte auf einmal …

  12. Disaster (Alex Spohr) sagt:

    Guten Morgen!

    @Backalive: Soweit ich das richtig im Kopf habe, haben Mhaire und Niko eher Abenteuer für Myranor geschrieben.

    @GSandSDS: Die Idee mit den Promis ist schon etwas älter. Es gab auch schon früher Soloabenteuer, wo man Prominente spielen konnte. Pardona ist allerdings ein größeres Kaliber.

  13. Hi zusammen!
    Ein paar Fakten:
    – Mháire und Nico haben noch nie ein Abenteuer (oder einen Quellen-/Regel-/sonstigen Band) für Ulisses geschrieben. Das hier ist aber natürlich mit Ulisses abgesprochen.
    – Deponia ist im Layout und somit kein wichtiger Faktor mehr 🙂
    – Mháire ist mit Numenera größtenteils ausgelastet, das stimmt. Ihre Arbeit an der „Legatin“ ist allerdings bereits getan bzw. beläuft sich in Zukunft auf Textaufhübschung.
    – Die Idee stammt aus einem wirklich produktiven Workshop auf der Heinzcon und ist tatsächlich nicht völlig neu.
    – Es wird kein Roman. Und es wird ganz anders als die meisten vermuten dürften 🙂

  14. Zaknitsch sagt:

    Ich glaube, das wird das erste Soloabenteuer, was ich mir kaufe.

    Einfach weil ich die Idee toll finde!

    Hoffe nur, das es auch anständig umgesetzt wird (was natürlich arg subjektiv ist 😉 ).

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