Eine traurige Neuigkeit: Künstler Wayne England ist tot

AB_Legatin_des_BösenEine traurige Neuigkeit hat der Uhrwerk-Verlag gestern bei Facebook verkündet: Der Künstler Wayne England ist gestorben. Viele dürften seinen Piraten-Heinz als Logo der letztjährigen Heinz-Con kennen gelernt haben, den man sich in der Mitteilung auch noch einmal anschauen kann. Seine Werke finden sich ansonsten eher im englischsprachigen Rollenspielbereich, wie bei D&D oder Magic. Von ihm stammt aber auch das schöne Cover des Myranor-Solobabenteuers Legatin des Bösen.

Nandurion möchte allen Angehörigen und den Fans seiner Werke sein Mitgefühl aussprechen.

Quelle: Uhrwerk-Verlag (Facebook)

Über Salaza

Salaza heisst im wirklichen Leben Thorsten und spielt mit wenigen Unterbrechungen seit 1985 DSA. Er beschäftigt sich mit dem aventurischen Kartenwerk und mit der Erstellung von DSA-Schriftarten und tut gerne seine Meinung kund, wenn ein Produkt in seinen Augen blöde Fehler oder tolle Ideen hat.
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5 Kommentare zu Eine traurige Neuigkeit: Künstler Wayne England ist tot

  1. Athair sagt:

    Natürlich sollte man dabei nicht vergessen, dass Wayne England – als ehemaliger GW-Hauskünstler – insbesondere Warhammer und Warhammer 40.000 mit geprägt hat.

    Danach kommt wohl Magic: the Gathering.

    Für D&D hat er insbesondere viele Sachen für die D&D 4 Essentials-Linie gemacht. Die besten Sachen finden sich da mMn in Monster Vault: Threats to Nentir Vale.

    WH/40K ist England später auch treu geblieben. Unter anderem finden sich spätere Werke in den 40K-Rollenspielen von Fantasy Flight. Aber auch als Supporter der Oldhammer-Bewegung [(old school) Warhammer Fantasy Battles] ist England von Bedeutung. Unter anderem hat er hierfür persönlich T-Shirts produzieren lassen und der Community eine Reihe neuer Artworks geschenkt:
    http://realmofchaos80s.blogspot.com/2015/05/the-oldhammer-weekend-2015-wayne.html

    You’ll be missed, Master England.
    Keiner kann scharfe, klare Linien so toll mit nebulösen Wolken und kraftvollen Farben kombinieren. Letzteres gilt auch dann, wenn die Werke in schwarz/weiß gehalten sind.

    requiescas in pace

    • Omach sagt:

      Ja, so unterschiedlich sind die Sichtweisen. Auch mir war der gute Mr. England vor allem als einer DER oldschool Zeichner von GW seit der 2nd Edition von 40k bekannt.
      Dass er auch Pardona gezeichnet hatte für das Solo wusste ich gar nicht, ein weiterer guter Grund es zu kaufen.

      Die alte Garde geht nach und nach in die ewigen Jagdgründe ein…traurig.

  2. Athair sagt:

    Bei dem Satz fehlten die Klammern:

    Aber auch als Supporter der Oldhammer-Bewegung [(old school) Warhammer Fantasy Battles] ist England von Bedeutung.

  3. Athair sagt:

    56 … ist ein bißchen jung für „alte Garde“.
    … zum Vergleich: Mario Truant ist 60 (oder schon 61?).

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