Passierschlag zur Aventurischen Rüstkammer

Aventurische Rüstkammer CoverVor dem Abenteuer, nach dem Abenteuer und ab und an auch im Abenteuer: für manche Helden stellt das aus-dem-Fenster-Werfen der Beute für Wein, Weib und Gesang die Investition der mühsam errungenen Schätze in neue Ausrüstung einen wichtigen Teil der Belohnung dar, der dann auch dazu führt, dass die näkste Widrigkeit leichter bezwungen werden kann. Hier kommt nun die Aventurische Rüstkammer ins Spiel.

Was findet sich in ihr? Was ist gut gelungen? Was kommt nicht so gut an? Mit solchen Fragen haben sich unsere drei Einhörner Cifer, Derya und Nick-Nack auseinandergesetzt. Ihre Eindrücke und Erkenntnisse findet Ihr im neuesten Passierschlag aus Xeledons Spottgesang. Wir wünschen Euch viel Spaß beim Lesen!

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Über Salaza

Salaza heisst im wirklichen Leben Thorsten und spielt mit wenigen Unterbrechungen seit 1985 DSA. Er beschäftigt sich mit dem aventurischen Kartenwerk und mit der Erstellung von DSA-Schriftarten und tut gerne seine Meinung kund, wenn ein Produkt in seinen Augen blöde Fehler oder tolle Ideen hat.
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10 Kommentare zu Passierschlag zur Aventurischen Rüstkammer

  1. Rekki Thorkarson sagt:

    Ich habe mich riesig auf die Rüstkammer gefreut, aber für mich ist sie eine Enttäuschung. Ein bisschen hiervon, ein bisschen davon, genau wie das Kompendium. Wenn es so weitergeht brauchen wir von jedem Art Buch eine Serie um einen Anspruch auf Vollständigkeit haben zu können.

    Konkrete Frage: Ist es richtig das Zwerge Abzüge auch Fechtwaffen bekommen, aber einen Andergaster ohne solche führen können?

    Gruß Rekki

  2. Salaza sagt:

    Die Abzüge gelten nur für Fechtwaffen und Bögen, also dürfte die Interpretation richtig sein. Da auch Stangenwaffen nicht eingeschränkt sind (die ja noch länger sind) dürfte dies auf die geringere Reichweite und Beweglichkeit der Zwerge abzielen, die beim Fechten damit wohl als problematischer eingestuft wird, als beim Kampf mit Zweihandwaffen.

  3. Matthias sagt:

    Mir scheint die in der Rüstkammer sehr häufig auftretende Begrifflichkeit „Regeltechnik“ äußerst unglücklich gewählt. Abgesehen davon, dass wohl keine technischen Regelvorgänge (Hebel, Schalter o.ä.) gemeint sind – der Begriff wirft die Frage auf, ob es sich bei den so gekennzeichneten Abschnitten nun um Fokusregeln (wie auf S.11 erläutert) handelt oder nicht, denn:
    – Obwohl auf S. 7 und S. 8 groß und breit neue Symbole für Fokusregeln vorgestellt wird, fehlen diese bei allen „Regeltechnik“-Abschnitten.
    – Der Nutzen ein Großteil der Ausrüstungsgegenstände ist ohne den jeweiligen „Regeltechnik“-Abschnitt völlig unklar. Beispielsweise gibt das Herbarium nur mit der „Regeltechnik“ einen Bonus auf Pflanzenkunde und hat ansonsten keinerlei Effekte.

    Oder wie ist das zu verstehen?

    • Salaza sagt:

      Steht auf S. 10:
      „Regeltechnik: Unter dem Abschnitt Regeltechnik sind
      regeltechnische Besonderheiten aufgeführt, die nur
      dann einen Effekt haben, wenn du mit den Fokusregeln
      zu Gegenständen spielst (siehe Seite 11).“
      Nutzen ohne Fokusregeln: Liegt in der Hand des SL. Bzw. kann man, wenn man die Proben für bestimmte Talente nicht durch die Gegenstände modifizieren will, diese auch als reine Staffage für Örtlichkeiten oder den eigenen Charakter nehmen. Willst du für einen Charakter also ein Astrolabium erstehen (einfach weil du gerne möchtest, dass dein Charakter so etwas bei sich hat) hast du hier Angaben, wie es aussieht und was es kosten dürfte.

      • Matthias sagt:

        Das kann man indirekt aus den Seiten 10-11 schließen, ja. Jedoch steht nirgends, dass einfach der Spielleiter entscheiden soll, sofern man die Fokusregel nicht anwendet. „Fokusregel“ impliziert außerdem, dass es eine Basisregel gibt – die fehlt aber. Da hat es sich die Redaktion sehr einfach gemacht.

        Besonder skurril wird es bei Ausrüstung wie dem „Proviant für 1 Tag“. Fokusregel: „Proviant sättigt pro Ration einen Menschen für einen Tag.“ Ernsthaft?

        • Salaza sagt:

          Es gibt eine Basisregel: Du setzt einfach das Talent ein und es gibt einen umstandsabhängigen Modifikator, den der Spielleiter festlegt. Und in diesen gehen in der Regel die Einschätzung der allgemeinen Schwierigkeit der Aufgabe an sich und auch eine das Vorhandensein von Hilfsmitteln ein. Aber halt ohne feste Vorgabe, sondern eher aus dem Bauchgefühl des SL heraus.
          Die Fokusregel sagt nun: Wenn du die Probe X ablegst, dann hat Hilfsmittel Y folgende feste Auswirkung auf die Probe.

        • Axel sagt:

          Es sei denn bei dem Proviant handelt es sich um Hartwurst, dann sättigt sie pro Ration einen Menschen (der Gewichtsklassen 1,2, aber nicht 4 oder 5) für 0,78 Tage.

          Ich bin einfach nur gespannt ob sich irgendeine Gruppe von Codern findet die genug Masochismus hat, dieses Konvolut von optionalen, hinzuschaltbaren, aber manchmal auch ersetzenden Klein-, Klein Regeltröpfchen in ein Equivalent der Heldensoftware für DSA 5 umzusetzen. 4.1 ohne Heldensoftware war schon ziemlich trockenes Brot. DSA 5 scheint jenseits des GRW für eine geordnete Heldenverwaltung zur Kafkaesken Lebensaufgabe zu mutieren. Da rede ich noch nicht mal vom Spielgeschehen.

          • Krassling sagt:

            Das muss doch auch so sein. Weil wir es ja schließlich so wollen. Oder sagen wir etwas präziser ungefähr die Hälfte der DSA-Spieler will es, die andere halt eher nicht. Aber die darf dann ja alles weglassen. 😉

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