Würfel, Karten, Abenteuerberichte

DSA5 Eigenschaften OktagonWer sich das Beta-Regelwerk zu DSA5 genauer angeschaut hat, dem wird wohl auch das tsagefällige Oktagon aufgefallen sein. Was zunächst wie die aventurisierte Version des Logos einer schirmtragenden Zombie-Manufaktur aussieht, entpuppt sich jedoch schnell als Farbkodierung für die acht guten Eigenschaften.

Passend dazu gibt es im F-Shop nun auch das DSA5 Beta-Würfelset zu kaufen. Für den Preis von 14,95 € enthält dieses 8W20  – für jede Farbe einen.

Keine Dark Force-Neuaflage: Auf der gerade stattfindenden NordCon kann das in Entwicklung befindliche neue DSA-Kartenspiel probegespielt werden. Einen ersten bildhaften Eindruck für nicht Con-Gänger bietet ein entsprechendes Foto von der Ulisses-Facebook-Seite. Dort wird auch betont, dass es sich nicht um eine irgendwie gestaltete Neuauflage des alten Dark Force-Sammelkartenspiels handeln soll.

An der Blogfront hat sich Engors Dereblick im neuesten Beitrag den Schrecken der Schädelbucht vorgenommen. Welche Stärken und Schwächen seine Analyse offenbaren, könnt ihr in der entsprechenden Rezension nachlesen.

Neue Abenteuer LogoEbenfalls den Blick in die Schädelbucht richtet der Neue Abenteuer-Blog. Neben den Eindrücken vom Abenteuer gibt es dort aktuell auch noch einen Bericht zum Aventurischen Boten 165.

Quellen: F-Shop, Facebook, Engors Dereblick, Neue Abenteuer [1, 2]

Über Salaza

Salaza heisst im wirklichen Leben Thorsten und spielt mit wenigen Unterbrechungen seit 1985 DSA. Er beschäftigt sich mit dem aventurischen Kartenwerk und mit der Erstellung von DSA-Schriftarten und tut gerne seine Meinung kund, wenn ein Produkt in seinen Augen blöde Fehler oder tolle Ideen hat.
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14 Kommentare zu Würfel, Karten, Abenteuerberichte

  1. endijian sagt:

    Ach, die vorgestellte LARPerin ist eine bekannte DSA-Autorin, sieh mal einer an.
    Dann muss ich den Nerdrage-Kommentar, den ich in Erwartung des Botendisputs vorbereitet habe, wohl noch einmal überarbeiten. Nun gut.

  2. Josch sagt:

    Du könntest auch den Rage rausnehmen und halbwegs sachlich und fair schreiben – auch wenn das eher langweilig ist und ordentlich Web-Credibility kostet.

  3. endijian sagt:

    Aber… aber… was soll ich denn ohne Webcredibility machen? Ich habe doch sonst nix… außer anonym im Internet nachtreten kann ich doch nichts…

    Aber im Ernst: Die Rage ist größtenteils raus. Ich habe einige Zeit darüber gebrütet – eben weil mich dieser Artikel als DSA-Spieler und Larp-Fan so enttäuscht und anfangs irgendwie auch wütend gemacht hat.

  4. Josch sagt:

    Es sind einfach nur 1,5 Seiten, auf denen jemand darüber berichtet, wie er LARP betreibt. Muss man nicht gut finden (ich finde schon LARP an sich äußerst seltsam). Aber gleich drüber aufregen? Und das auch noch zu Papier bringen? Kann man machen, kann man aber auch mindestens ebenso gut lassen, scheint mir.

  5. Xeledon sagt:

    Wobei ich das LARP-Porträt diesmal auch nicht so gelungen fand, weil ja eigentlich gar kein wirklicher LARP-Charakter vorgestellt wurde und damit an der eigentlichen inhaltlichen Ausrichtung der Rubrik (zumindest so wie ich sie verstanden habe) ein wenig vorbei ging. Da lief halt der Standard-Fragenkatalog leider ein wenig ins Leere, weil über den dargestellten Charakter natürlich wenig konkretes gesagt werden kann, wenn er im eigentlichen Sinne gar nicht existiert. Der intendierte Verwendungszweck des präsentierten Kostüms war ja gewissermaßen schon mehr Cosplay als LARP. Insofern finde ich den Beitrag tatsächlich kritikwürdig, ohne damit in irgendeiner Weise Frau Bergermann angreifen oder die Grundintention der Artikelserie in Frage stellen zu wollen.

  6. Josch sagt:

    Und genau solche Kommentare finde ich wiederum super. Sachlich, angemessen in der Wortwahl und ohne diesen „So geht es aber wirklich nicht, und das wird man ja wohl doch noch mal sagen dürften!“-Empörungsgestus. Danke.

  7. endijian sagt:

    Hi!
    Es tut mir leid, wenn du aus meinen
    Kommentaren einen „Empörungsgestus“ herausgelesen hast. Ich hatte nicht beabsichtigt, einen solchen gestus zu Verwenden, und entschuldige mich, wenn mein Kommentar danach aussah.
    Was mein Problem mit dem larp Artikel ist schreibe ich, wenn ich die Kinder ins bett gebracht habe…

  8. Josch sagt:

    Stimmt, von „Rage“ (also Wut, Furor, Zorn) auf Empörung zu schließen, war gewagt. Ich bitte vielmals um Verzeihung.

  9. endijian sagt:

    Mann!
    Du machst es einem echt nicht leicht!
    Ja, ich war sauer. Deshalb ,rage‘.
    Nein, ich hatte keinen „Empörungsgestus“. Deshalb die Entschuldigung

    Vielleicht solltest du auch mal durchatmen und einen gedanklichen Schritt zurück machen. Dann erkennst du vielleicht auch eine aufrichtige Entschuldigung und siehst nicht die netztypische Ironie, die du vielleicht erwartest.

  10. endijian sagt:

    Also, der LARP-Artikel:
    Bis ich rausgefunden habe, dass Frau Bergermann dre DSA-Romane geschrieben hat, dachte ich im wesentlichen: Was soll das? DSA-LARP ist nicht so langweilig, dass man als zweite Person jemanden porträtieren muss, die
    – erstens (zugegebenermaßen sehr gelungene) Ambiente-Kleidung für Conventions präsentiert,
    – zweitens keinen Charakter und keinen Hintergrund zu ihrer Gewnadung überlegt hat (aber warum sollte sie auch, es ist ja Con-Ambiente-Kleidung) und
    – drittens überhaupt nicht aktiv larpt.

    Die Tatsache, dass Frau Bergermann DSA-Autorin ist, wird schon einen großen Beitrag dazu geleistet haben, dass sie in dieser Serie vorgestellt wird. Wahrscheinlich war es der Hauptgrund.
    Wenn man das aber nicht weiß…
    Die Redaktion hat mit dieser Folge mMn dem Hobby DSA-Larp und auch Frau Bergermann keinen Gefallen getan. DSA-Larp kommt in der Folge ja gar nicht vor. Und Frau Bergermann wird durch die Gesprächsführung mit den festen Fragevorgaben nicht unbedingt ins beste Licht gerückt.

    Dazu kommen noch ein paar Sachen, die mir nicht gefallen, aber das ist wirklich persönlicher Geschmack:
    – Der Rollenspielcharakter ist von einem Tischrollenspielcharakter inspiriert, nämlich einem 12jährigen Jungen. Ich kenne Frau Bergermanns Spielstil nicht, und maße mir kein Urteil an. Aber in 20 Jahren Erfahrung als DSA-Spielleiter habe ich ein paar Sätze gesammelt, bei denen meine Warnleuchtenangehen, wenn ich sie höre. Zwei dieser Sätze sind: „Ich möchte gern crossgender spielen“ und „Ich möchte gern ein Kind spielen“. Daher haben sich bei dem Novizen aus dem Tischrollenspiel schon ein paar Härchen auf meinem Arm aufgerichtet. Es sind keine grellen, fies neongelben LED-Warnleuchten, sondern mehr so Han-Solo-haut-mit-der-flachen-Hand-dagegen-und-gut-is-Warnleuchten, aber trotzdem…
    – Das konstante Verwenden von „die Ratte“ für die Ratcon. Das klingt so anbiedernd nach „Ich kenne den Spitznamen, ich bin ein Insider, ich gehöre dazu!!!!“ Mittlerweile weiß ich, dass Frau Bergermann ein größerer DSA-Insider ist, als ich es je sein werde, aber das wusste ich ja wie gesagt erst später…

    Das ganze hätte eine gute Geschichte werden können, wenn man es als normales Personenporträt oder „Homestory“ aufgezogen hätte, z. B. so: „Dorothea Bergermann ist DSA-Romanautorin, Stoffkünstlerin und geht gern in Gewandung auf Cons“. Das hätte interessant werden können.
    So, wie es jetzt erschienen ist, ist die Serie nach einem ausbaufähigen Start steil nach unten gegangen. Die Larper-Rubrik dürfte es so schon schwer genug haben beim Boten-Publikum. Und das ist sehr schade, weil DSA-Larp durchaus Aufmerksamkeit verdient.

    So, das war die Nerdrage in ihrer ganzen Glorie.
    Wenn da “So geht es aber wirklich nicht, und das wird man ja wohl doch noch mal sagen dürften!”-Empörungsgestus drin war, dann entschuldige ich mich aufrichtig. Empört bin ich nämlich nicht, nur enttäuscht, dass die vielversprechende DSA-Larp-Serie nicht so recht zünden will. Was ich weder dem LARP selber, noch den bisher Interviewten anlasten will.

  11. Xeledon sagt:

    Ich hatte mir ja durchaus auch Gedanken gemacht, warum man ausgerechnet so einen „Lückenfüller“ als den zweiten Teil der LARPer-Vorstellungs-Reihe gewählt hat (meine Kritik an dem Artikel habe ich ja oben bereits formuliert). Die einzige mir einigermaßen nachvollziehbar erscheinende mögliche Erklärung, die mir in den Sinn gekommen ist, war, dass sich möglicherweise „nichts besseres gefunden hat“, sprich man niemanden gefunden hat, der sich gerne für die Vorstellung in diesem Boten ablichten und interviewen lassen wollte. Das könnte natürlich an zeitlichen Koordinationsschwierigkeiten liegen, andernfalls, falls sich also wirklich kein DSA-LARPer gefunden hätte, der sich im Rahmen der Reihe vorstellen lassen mochte, wäre die ganze Serie an sich schon eine ziemliche Totgeburt, was ich als schade empfände.

    Oder natürlich – und das dürfte wohl am wahrscheinlichsten sein – es gibt einen ganz anderen Grund für diesen alles in allem in vielen Punkten enttäuschenden Artikel (und noch einmal: das ist keineswegs als Angriff an Frau Bergermann gemeint!), den ich einfach nur nicht sehen kann.

  12. Josch sagt:

    Ich verspreche jetzt schon mal, dass wir mit dem Disput eine wichtige Lücke im Bereich LARP-Berichterstattung füllen werden.

  13. Josch sagt:

    @Endijian: Junge! War doch gar nicht böse gemeint, sondern sollte nur noch mal darauf hinweisen, dass der Schluss nicht ganz an den Haaren herbeigezogen war. Von daher jetzt ein vollkommen unironisches Friedensangebot von einer Pfeife zur anderen: Angenommen?

  14. endijian sagt:

    @Josch:
    Joah, kein Ding, alles klar! Coole Sache!

    @Xeledon:
    Ich habe noch zwei Theorien, warum diese Folge jetzt so kam, wie sie kam (v. a. warum nicht erwähnt wird, dass Frau Bergermann schon DSA-Romane geschrieben hat):
    1. Bis kurz vor Redaktionsschluss stand drin, dass D. Bergermann DSA-Romanautorin ist. Buchstäblich in letzter Minute kam aber von irgendwoher der Einwand, dass der Artikel so zu sehr nach „Redax-Nabelschau“ aussehen würde. Darauf hin wurde die entsprechende Textpassage entfernt.
    2. Die Botenredaktion geht davon aus, dass die Botenleser Dorothea Bergermann kennen.

    BTW, ich freu mich tierisch auf den Disput. Ich habe mich beim Botenlesen öfter am Kopf gekratzt und gedacht „Oooookay, was sagen wohl die Nanduriaten dazu?“

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