Englischer DSA5-Schnellstarter veröffentlicht

The Dark Eye LogoAuf der inzwischen online gegangenen Webseite für die geplante englischsprachige DSA-Edition (Nandurion berichtete) gibt es nun auch schon einen 16seitigen Schnellstarter im PDF-Format (Downloadlink auf der Seite). Dieser basiert auf den DSA5-Regeln, man sollte jedoch bedenken, dass die enthaltenen Regeln aufgrund der Natur eines Schnellstarter (will meinen: sehr wenig Platz) gegenüber den kommenden DSA5-Regeln Abweichungen in Form von Kürzungen enthalten dürften.

Quelle: The Dark Eye

Über Salaza

Salaza heisst im wirklichen Leben Thorsten und spielt mit wenigen Unterbrechungen seit 1985 DSA. Er beschäftigt sich mit dem aventurischen Kartenwerk und mit der Erstellung von DSA-Schriftarten und tut gerne seine Meinung kund, wenn ein Produkt in seinen Augen blöde Fehler oder tolle Ideen hat.
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54 Kommentare zu Englischer DSA5-Schnellstarter veröffentlicht

  1. Omach sagt:

    Reichsforst.. .oh mannoman..
    Naja, liest sich für ein deutsches Produkt schon nicht schlecht. Aber einige Stellen sind noch recht hölzern.
    Und Intelligenz mit Cunning zu übersetzen, das ist mal komplett falsch, nach meinem Verständnis.

    • Salaza sagt:

      Was übersetzt wurde, ist allerdings Klugheit, nicht Intelligenz. Wenn man bei DSA Intelligenz definiert, dann meist über die Summe von Klugheit und Intuition. Eine Übersetzung von Klugheit als intelligence o.ä. wäre demnach eher missverständlich.

      • Curima sagt:

        Ich glaub, Cunning ist nicht so ungewöhnlich für Klugheit. Bei den DragonAge-Spielen heißt das auf Englisch auch so.

      • Omach sagt:

        Na klar… du weißt es natürlich besser.
        Ich meinte selbstverständlich die Eigenschaft Klugheit der deutschen Ausgabe und war gedanklich schon als einfachste Übersetzungsvariante bei intellegence. Man sollte wohl nicht im Halbschlaf bei Nandurion posten.

        Cunning ist nach DSA-Maßstäben absolut der falsche Begriff, das deutsche Gegenstück würde in die Richtung Gerissenheit/Bauernschläue gehen.

        Gute englische Entsprechungen wären knowledge oder intellect. Selbst savvy wäre besser gewesen als cunning.

        Aber der Text wirkt, sagte ich ja bereits, ingesamt so, als wäre da viel leo.de übersetzt worden und es liest sich sehr technisch, wie das Manual einer deutschen Waschmaschine. Ein native speaker würde viele Sachen so nicht formulieren.

        Das sollte definitv noch ausgebessert werden, wenn man damit auf Spielerfang gehen will.
        Und dann Reichsforst, where the Führer of the Mittelreich lives in his bunker oder was?
        Wollen die Rollenspieler oder Militaria-Liebhaber begeistern. Reich ist beim Durschnitts-Ami immer Third Reich. Sowas muss man wissen und darf das einfach nicht bringen…einfach nur brainfart.

        • Berhagen sagt:

          or one could consider „Logic“ for „Klugheit“

          • Josch sagt:

            Die Diskussion um die korrekte Übersetzung von „Klugheit“ etc. ist m.E. wenig sinnvoll. Letztendlich bezeichnet „Klugheit“ bei DSA schon im Deutschen etwas anderes als das, was man umgangssprachlich darunter meist versteht, und auch die englischen Ausdrücke werden von zahlreichen Spielen in teils sehr unterschiedlicher Weise verwendet. Letztendlich zählt allein, dass man als Leser versteht, was mit dem Ausdruck bezeichnet wird – und m.E. hätte man dies mit jedem der hier diskutierten Vorschläge problemlos erreichen können, ohne das einer davon perfekt passen würde.

        • Dominic sagt:

          Also ich finde „Reichsforst“ (where the Führer of the Mittelreich lives in his bunker) ja hervorragend :). Ich glaub, genau DAS erwarten die Ammis von einem deutschen Rollenspiel.

          Ich freue mich schon auf die Übersetzung des Grundregelwerks mit der valkyrenhaften „Rondra, goddess of Blitz, Krieg and Thunder“ 🙂
          Herrlich…

        • Salaza sagt:

          Cunning kommt sich vielleicht wirklich mit Intuition ins Gehege. Aber dein von der Seite eingeworfenes Knowledge ist als Bezeichnung für Wissen mMn wirklich unbrauchbar und nicht das, was bei DSA Klugheit aussagt (nämlich die Fähigkeit Wissen zu verarbeiten und nicht in erster Linie das Wissen an sich). Scheint also doch nicht so einfach zu sein, das zu übersetzen. Intellect wäre vermutlich ein gutes Wort, beißt sich aber mit Intuition, da beide dann mit den gleichen drei Buchstaben anfangen, was für die Abkürzungen missverständlich wäre. Was Savvy jetzt an Vorteil gegenüber Cunning bieten soll, sehe ich nicht wirklich.
          Aber gut. Ich denke, Ulisses wird sich schon noch Feedback bei echten Muttersprachlern holen. Der Schnellstarter ist mit Sicherheit auch ein Testballon dafür. Was die deutschen DSA-Spieler dazu denken ist da eh ziemlich irrelevant.

          • Josch sagt:

            @Salaza: Jein, „Klugheit“ bezeichnet bei DSA immer auch elementares Grundwissen und Allgemeinbildung und geht zudem in den Bereich „Lebensklugheit“ über, wo es beim Grenzbereich „Bauernschläue“ stark mit Intuition überlagert. Wie oben schon erwähnt, ist „Klugheit“ bei DSA am besten als Sammelbegriff für bestimmte Arten von Wissen und kognitiven Fähigkeiten zu verstehen, nämlich für genau die, die im Regelwerk genannt werden.

          • Salaza sagt:

            Ja, das schon. Die Abbildung des Denk- und Erinnerungsvermögens steht dabei mMn aber stärker im Vordergrund. „Knowledge“ hat da für mich einen sehr viel anderen Fokus. Wobei mir das nur mein Fremdsprachenenglisch sagt und ich mich natürlich sehr täuschen kann.

          • Omach sagt:

            Die Eigenschaft Klugheit bei DSA ist DIE Leiteigenschaft für einer der klassischsten PCs, den es so gibt: Magier/Sorcerer etc..

            Da kann man nicht cunning bringen. Das ist eine Immersions-Zäsur. Punkt.
            Bei den martkbeherrschenden Systemen heißt genau diese entsprechende Eigenschaft Intelligence.

            Man war offensichtlich nur nicht willens diesen Ausdruck zu nehmen, um bei den Abkürzungen für Intuition leichteres Spiel zu haben. Aber das hätte man trotzdem besser lösen können.

          • Salaza sagt:

            Man könnte sagen, Intelligence ist alternativlos!
            Aber ernsthaft: Intelligence würde mMn tatsächlich sehr gut passen, aber ich würde da nicht mit so einem Furor dran gehen und die Alternativen gleich in Grund und Boden verdammen. Ich vermute, dass da auf Seiten der Macher/Übersetzer durchaus Überlegungen stattgefunden haben. Möglicherweise teilen sie diese ja sogar noch mit. Und erscheinen wird das ganze ja eh erst nächstes Jahr. Da kann man die Bälle auch durchaus mal flacher halten, ist dann auch besser für den Blutdruck.

          • Ackerknecht sagt:

            Ich denke, man kann Klugheit gleichwertig mit intelligence, logic, Knowlegde oder Cunning übersetzen.
            Dass letztlich cunning gewählt wurde ist wohl dem WoW Zeitgeist geschuldet.
            Knowledge et al beschreiben eher Verstand, Bildung, Auffassungsgabe und so.
            Cunning geht mehr in Richtung ‚intellektueller Konflikt‘ – wie kann sich mein Held geistig gegen andere behaupten? Ist er geistig anderen überlegen? Wie viel dps macht mein Magier?

        • native speaker sagt:

          Englisch ist meine Muttersprache und meinem Empfinden nach ist „Cunning“ vollkommen in Ordnung als Übertragung für „Klugheit“. Man kann es durchaus anders übersetzen, es gibt häufig mehr Wörter im englischen für ein und denselben Deutschen Begriff. Anders herum gibt es das manchmal auch. „Cunning“ ist aber im Deutschen keinesfalls nur Gerissenheit, sondern heißt auch Schläue. Tatsächlich kommt das der ursprünglichen Wortbedeutung deutlich näher und daher finde ich diese Wahl auch sehr nett.

          • Omach sagt:

            Mensch, dass ich da nicht drauf gekommen bin die Native-Speaker-Karte zu spielen…

            Zitat aus Wege der Helden zur Eigenschaft Klugheit:
            „Intelligenz und logisches Denkvermögen, theoretisches Wissen und gutes Gedächtnis.“

            NICHTS davon wird in erster Linie durch den Begriff cunning vermittelt!
            Cunning passt zur DSA-Eigenschaft Intuition weit besser als zur Klugheit.

          • Salaza sagt:

            Bist du denn ein „native speaker“ was die englische Sprache angeht? Nur so als Frage, ob du die Karte tatsächlich sinnvollerweise spielen könntest.

          • Josch sagt:

            Ich bin überzeugt. Gegen Großschreibung kann ich mich einfach nicht wehren.

  2. Xeledon sagt:

    Unten auf der Seite sind übrigens neben dem vor einigen Tagen schon veröffentlichten „Origins“-Video nochmal zwei weitere englischsprachige Promo-Videos zu finden, die im Ulisses-Youtube-Kanal noch nicht gelistet sind.

  3. Illumkis sagt:

    Das ist deutlich besser, als ich anfangs dachte.
    Klugheit zu übersetzen ist wirklich nicht so einfach… 😉

    Mal ne Frage: Warum gibt es diesen Schnellstarter nicht auf Deutsch? Oder habe ich ihn nur nicht gefunden?
    Das wäre doch sicherlich eine Leichtigkeit den rauszugeben!

    • Cifer sagt:

      Ich könnte mir vorstellen, dass der zum Releasetermin der deutschen Version erscheint.

    • Salaza sagt:

      Ich weiß nicht, ob er auf Deutsch erscheinen wird, aber es würde mich sehr wundern, wenn nicht. Vermutlich dann aber als konzertierte Aktion zur RatCon oder kurz vorher zum Erscheinen des Regelwerks. Also einfach noch ein wenig warten.

      • Illumkis sagt:

        Okay. Dann besteht ja noch Hoffnung 😉

        Für „TheDarkEye“ wird er ja offensichtlich als Promo-Aktion VOR der normalen Version genutzt.
        Deswegen verstehe ich nicht ganz, warum man in DE das Ding erst zu Start der Version rausbringen sollte.
        Aber gut – Hier hatte man die Beta um „Werbung“ zu machen.

        Warten wir es dann mal ab.

        • Salaza sagt:

          In Deutschland ist DSA halt schon sehr bekannt und die neue Version erscheint eh in einer Woche, in den USA ist es halt nicht bekannt und erscheint erst in einem Jahr. Da sollte man wohl auch schon deutlich früher das System anteasern. Ob man hier den Schnellstarter eine Woche vor dem Start des Systems bringt oder erst zum Start selbst scheint mir dann vernachlässigbar. Viel früher wäre es hier aber wohl auch nicht gegangen, da das Regelsystem ja noch lange angepasst wurde.

        • Salaza sagt:

          Dass die englische Seite und der Schnellstarter jetzt online gingen hat ziemlich sicher auch damit zu tun, dass Ulisses gerade auf der GenCon ist und dort u.a. The Dark Eye vorstellt.

  4. Rekki Thorkarson sagt:

    Mal vom Inhalt abgesehen den ich net spontan bewerten will, rein äußerlich sieht das gut aus muss ich sagen.

  5. LordShadowGizar sagt:

    Dem Wahnwitz zum Gruße!

    Ok etwas, was mich an den Schnellstarter irritiert sind die FaP’s…
    Verliert man jetzt mit nen männlichen Char immer ein FaP wenn man einer Amazone oder einer Rahjageweihten begegnet? Und sollte man das Ausspielen des verlustes eines FaP’s lieber per Gruppenvertrag untersagen?

    So long and thanks for all the Fish.

    Stefan Fritsch
    alias :
    LordShadowGizar

  6. Omach sagt:

    Sprachlich ist die ganze Seite ist noch ausbaufähig.
    „People have been playing The Dark Eye for over 30 years!“ -„Das ist Mittelstufe-Englisch aus Peine!“ Würde man Chef dazu sagen. People!!! Argh.

    Von den Regeln finde ich auch viele Abkürzung nicht konsistent. Arcane points werden mit drei Buchstaben abgekürzt, life points nicht.

    Warum muss Geron mit Nachnamen denn unbedingt Bladebreaker heißen? Sind wir bei Marvels superheroes? An der Stelle erwartet der Ami von einem German RPG und einem PC, der offensichtlich aus einem mitteleuropäischen Setting kommt einfach einen entsprechenden Nachnamen (muss ja nichtmal unbedingt mit einem Z sein):
    Schildbrecher wäre absolut ok, Stahlmann, Eichschild wat weiß ich.

    • Schattenwanderer sagt:

      Bladebreaker ist ja auch sein Spitzname, den Familiennamen hatter abgelegt.

      Eigennamen scheinen ja erstmal Deutsch übernommen zu werden (siehe Reichsforst), anderes wiederum einge-englischt. Das mit den Bezeichnungen und wie man sie am besten übersetzt, stell ich mir schwierig vor.

      • Josch sagt:

        @Onach: Rein aus Interesse: Wie würde „man Chef“ den Satz denn in Nicht-Peine-Mittelstufen Englisch formulieren?

        • Omach sagt:

          Wie üblich langweilt euer eingebildete Esprit…, der offensichtlich nicht dazu ausreicht, sich diese Frage selbst zu beantworten.

          Jeder würde an der Stelle – insbesondere in Anbetracht der anderen guten, recht knackigen Formulierungen – MINDESTENS ein „Players“ erwarten. GW spricht dann immer von Hobbyists. Am passendsten in dem Kontext ist enthusiasts. Ich würde als Titelzeile unter beibehalten des eigentlichen Textes in etwa so formulieren:

          Enthusiasts have been enjoying TDE for over 30 years!

          • Josch sagt:

            Wie üblich reicht unser Esprit nur für halbwegs korrektes Deutsch. Aber zur Sache: „Hobbyists have been playing the game for years“ – ich glaube nicht. Was den letzten Vorschlag angeht, so stimme ich sofort zu, dass der schöner klingt als der Satz im Text. „Ethusiasts“ ist aber von der wörtlichen Bedeutung her nicht unbedingt ideal (es lässt es so klingen, als würde das Spiel nur von Fanboys praktiziert, was so nicht ganz stimmt oder zumindest nicht intendiert sein dürfte, weil man das Spiel ja eher als breitenwirksam vermarkten will). „Players“ ist wiederum deutlich weniger schön als „gamers“, aber „Gamers have been enjoying the game for years“ kann man offensichtlich vergessen. Ich komme daher für mich zu dem Ergebnis, dass es zwar leicht ist, schönere Sätze zu finden, dass diese aber nicht unbedingt dasselbe aussagen wie der etwas langweilige Satz ist Text.

          • Omach sagt:

            Hauptsache immer das letzte Wort haben.
            Enthusiasts ist in dem Kontext des Folgetextes, bei dem es um die riesige und (über)alte Community geht, EXAKT der richtige Ausdruck.
            People ist für die Mülltonne.

      • Omach sagt:

        OK, den Spitznamen-Part habe ich überlesen, hatte ich mir schon fast gedacht. Kann man durchgehen lassen.
        Dennoch wäre an dieser Stelle einen deutsch klingenden Namen gewünscht, weil die nachfolgende Elfe ja auch schon so einen malerischen Namen hat überlagert sich das. Und der Zwerg hat ja auch einen zwergisch klingenden Namen bzw. die leicht bekleidete Dame einen nah-östlichen.

      • twincast sagt:

        Grundsätzlich wünsche ich mir bei dem Thema einfach nur eine einheitliche Vorgehensweise.
        Entweder belässt man’s „modern normal“ bei den Originalnamen (um Austausch und Suchen über Sprachgrenzen hinweg zu erleichtern – höchstens mit Spitznamen als einziger Ausnahme), oder man übersetzt „historisch korrekt“ alles (um etwaige Wortspiele bei Rätseln und Prophezeiungen etc. zu erhalten – und das dann möglichst wörtlich; bei „Königsmund“ graust es mir jedes Mal), aber bitte, bitte, bitte keinen wilden Mischmasch.

      • twincast sagt:

        „Middenrealm“ ist ja jetzt nicht gerade deutsch. 😉

        • Omach sagt:

          Jaja, Middenrealm… Eine dieser Inkonsistenzen.
          Wenn schon Reichsforst, warum denn dann nicht auch Mittelreich oder Middenreich.
          Wenn GW Middenheim verwenden kann für ihr Fantasy-Setting, muss Ulisses auch nicht Realm verwenden.

  7. Anmar sagt:

    Sehe ich das richtig, dass man nicht die Übersetzung von Rainer Nagel benutzt hat?
    http://www.wiki-aventurica.de/wiki/En:English-German_dictionary
    Also die Übersetzung von TDE in der Tabelle.

    • Schattenwanderer sagt:

      Nur zum Teil. In der Tabelle wird Klugheit mit Cleverness übersetzt

      • Schattenwanderer sagt:

        Dazu heißen Talente nicht mehr talents, sondern skills (sofern ich beim Überfliegen das richtig mitgenommen hab)

        • Cifer sagt:

          Das finde ich allerdings eine sinnvolle Änderung. Es geht ja gerade nicht um die natürliche Begabung für eine Tätigkeit, sondern um das erworbene Wissen zu einem Thema.

        • Omach sagt:

          In keinem anderen Spiel heißt das Talents.
          Selbst bei DSA5 heißt es ja z.B. im Kampf nicht mehr Talente und bei Zaubern schon ewig nicht.
          Skills im Englischen und Fertigkeiten im Deutschen sind die sinnvollsten Termini.

  8. twincast sagt:

    Ich bin ja bei DSA5 im Vergleich zu DSA4 mit weit mehr unglücklich, als was ich mit glücklich bin, aber die (Cover-)llustrationen muss man einfach uneingeschränkt loben; das Schnellstarter-Cover hätte ich verdamnt gerne als Desktop-Wallpaper.

    Was mich allerdings stutzig macht sind die spielfertigen Helden. Es wurde doch mehrfach explizit gesagt, dass die Ikonischen Helden – abseits von Schicksalspfade – nicht spielbar sein, sondern nur als optisches Leitmotiv die Abenteu(r)er in den Illus begleiten, sollen…

    Da frage ich mich jetzt gleich noch mehr als ohnehin schon, ob der prominent auf dessen Cover prangende Carolan denn der spielfertige Held in Der Vampir von Havena ist. (Hätte ja an sich nichts dagegen, da er mein Liebling unter den Ikonischen ist – vermutlich weil er meinem geliebten DSA4.1-Streuner so stark ähnelt. :P)

    • Salaza sagt:

      Im Grundregelwerk werden spielfertige Archetypen enthalten sein, deren Hintergrund teilweise schon im Boten vorgestellt wurde. Das sind aber tatsächlich nicht die ikonischen Helden. Vermutlich hat man sich für den Schnellstarter entschieden das anders zu halten, um die Figuren dank des Covers so intensiv wie möglich zu präsentieren.

      • twincast sagt:

        Die acht (etwa zur Hälfte den acht „Iconics“ ausgesprochen ähnlichen) Archetypen des DSA5-(Beta-)Regelwerks sind mir durchaus ein Begriff, aber Fakt ist, dass, sobald sie einmal spielbar sind, der einstmals so großartig hochgehaltene Sonderstatus der Ikonischen Helden nicht mehr ist.

        Und ich hab gerade die DSA5-Runde auf der diesjährigen Dreieich-Con auf dem Ulisses-Spiele-Youtube-Kanal entdeckt, auf der die fünf Spieler nicht nur allesamt je einen der Ikonischen Helden (Bild und Name inklusive – beides Dinge, die auch jeder der Beta-Archetypen (als Vorschlag) hat) zur Auswahl vorbereitet bekommen haben (was sich mangels Masse an Stimmungsillus nicht mit deinem relativ engen Argument erklären lässt), sondern auch Alex Spohr selbst Archetypen mit „Iconics“ gleichsetzt. (Letzteres allein könnte ja nur ein Versehen sein, aber zusammen mit ersterem…)

        Mittlerweile frage ich mich also, ob Allacaya, Korgrimm, Thallian, Irinja, Belima, Orestas, Elwene und Selim überhaupt noch im finalen GRW vorkommen, oder nicht doch vollends von den (naturgemäß und gewollt) bekannteren Ikonischen Helden ersetzt wurden. Nur, dass sie z.T. bereits im Boten vorgestellt wurden, lässt mich noch ernsthaft daran zweifeln, aber sie wären auch nicht die ersten Vorstellungen ohne Veröffentlichungen.

        Nicht dass es mich großartig wundern würde, dass Ulisses‘ strikte Trennung der beiden Konzepte nicht lange überlebt hat, da ja von Anfang an Verwirrung über diese neue Kategorie herrschte, und gerade Anfänger nicht selten unbedingt die „richtigen“ Helden, die einem ständig vor die Nase gehalten werden, spielen wollen (vgl. Superhelden-Lizenz-RPGs, in denen die meisten partout nichts Eigenes, sondern Spider-Man oder Wolverine usw. sein wollen – übrigens mit ein Grund, warum ich nach wie vor grundsätzlich kein Freund des Konzepts von „Iconics“ in DSA bin, auch wenn die acht durchwegs gut designt sind), aber andererseits ist es ja nun auch nicht gerade was Neues, dass man prominente NSC eben nicht spielen soll – um bei Superhelden zu bleiben: Abgesehen von den meisten Marvel- und DC-RPGs, haben ja auch Champions und M&M v.a. (In-Universe-)Big-Name-Charaktere, die an sich nur als Questgeber etc. fungieren sollen, auf ihren Covern.

        • twincast sagt:

          Die Pathfinder-Iconics interessieren mich ja schon allein des unsäglichen Artstyles wegen nicht die Bohne, aber Paizo hat zumindest nie vergebens versucht, die beiden Kategorien zu trennen; hätte Ulisses sich auch gleich abschauen können, wenn sie das Konzept schon unbedingt meinen übernehmen zu müssen.

        • twincast sagt:

          …Sachen besser zu Ende schauen; gleich danach sagt er im Video, dass die „Iconics“ epxlizit eine bereits erfahren Heldengruppe sind, weswegen sie mMn. eigentlich höchsten als „höherstufige“ Alternative zu den anderen acht im GRW stehen sollten.

          Ewig lange (bis zum Halbschlaf) einen Kommentar geschrieben, und dann war der doch großteils umsonst… Zum Glück muss ich morgen nicht früh raus, aber ich sollte jetzt (offensichtlich) wirklich ins Bett.

        • twincast sagt:

          Meinte natürlich die letzte Dreieich, nicht die diesjährige; da für mich alle viel zu weit weg sind, hab ich den Con-Kalender nicht wirklich im Kopf.

          Jetzt aber wirklich gute Nacht. Geschnarcht euch wohl. 🙂

  9. Disaster (Alex Spohr) sagt:

    twincast:
    Die acht (etwa zur Hälfte den acht „Iconics“ ausgesprochen ähnlichen) Archetypen des DSA5-(Beta-)Regelwerks sind mir durchaus ein Begriff, aber Fakt ist, dass, sobald sie einmal spielbar sind, der einstmals so großartig hochgehaltene Sonderstatus der Ikonischen Helden nicht mehr ist.

    Und ich hab gerade die DSA5-Runde auf der diesjährigen Dreieich-Con auf dem Ulisses-Spiele-Youtube-Kanal entdeckt, auf der die fünf Spieler nicht nur allesamt je einen der Ikonischen Helden (Bild und Name inklusive – beides Dinge, die auch jeder der Beta-Archetypen (als Vorschlag) hat) zur Auswahl vorbereitet bekommen haben (was sich mangels Masse an Stimmungsillus nicht mit deinem relativ engen Argument erklären lässt), sondern auch Alex Spohr selbst Archetypen mit „Iconics“ gleichsetzt. (Letzteres allein könnte ja nur ein Versehen sein, aber zusammen mit ersterem…)

    Mittlerweile frage ich mich also, ob Allacaya, Korgrimm, Thallian, Irinja, Belima, Orestas, Elwene und Selim überhaupt noch im finalen GRW vorkommen, oder nicht doch vollends von den (naturgemäß und gewollt) bekannteren Ikonischen Helden ersetzt wurden. Nur, dass sie z.T. bereits im Boten vorgestellt wurden, lässt mich noch ernsthaft daran zweifeln, aber sie wären auch nicht die ersten Vorstellungen ohne Veröffentlichungen.

    Nicht dass es mich großartig wundern würde, dass Ulisses‘ strikte Trennung der beiden Konzepte nicht lange überlebt hat, da ja von Anfang an Verwirrung über diese neue Kategorie herrschte, und gerade Anfänger nicht selten unbedingt die „richtigen“ Helden, die einem ständig vor die Nase gehalten werden, spielen wollen (vgl. Superhelden-Lizenz-RPGs, in denen die meisten partout nichts Eigenes, sondern Spider-Man oder Wolverine usw. sein wollen – übrigens mit ein Grund, warum ich nach wie vor grundsätzlich kein Freund des Konzepts von „Iconics“ in DSA bin, auch wenn die acht durchwegs gut designt sind), aber andererseits ist es ja nun auch nicht gerade was Neues, dass man prominente NSC eben nicht spielen soll – um bei Superhelden zu bleiben: Abgesehen von den meisten Marvel- und DC-RPGs, haben ja auch Champions und M&M v.a. (In-Universe-)Big-Name-Charaktere, die an sich nur als Questgeber etc. fungieren sollen, auf ihren Covern.

    Die spielfertigen Archetypen (Orestas, Irinja usw.) werden im fertigen Regelwerk weiterhin vorhanden sein (+4 weitere Archetypen).

    Falls ich Archetypen und Iconics einmal verwechselt habe, tut es mir leid. Die beiden bleiben sehr genau voneinander getrennt. Zu besonderen Anlässen, z.B. speziellen Spielrunden, haben wir aber vor, die Iconics zu benutzen. Bei dem Quick-Starter in Amerika waren die Iconics gut geeignet. Und sie hatten z.B. auch schon fertige Figuren (via Schicksalspfade). Das ist für die amerikanischen Spieler eine vertraute Option, Rollenspiel mit Figuren zu verbinden.

    Gruß
    Alex Spohr

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