Ulisses hat wie vor etwa einem halben Jahr (Nandurion berichtete) erneut einen Fahrplan für die Publikationspolitik der nächsten Jahre veröffentlich
Dort findet ihr Neuigkeiten und Veröffentlichungstermine zu den meisten bis dato angedachten Produkten, Klarstellungen zur weiteren Zukunft der noch laufenden Romanreihen, Infos zu Neuauflagen von DSA-Publikationen, DSA-Ebooks, einem DSA-LARP-Regelwerk, dem kommenden Miniaturenspiel Schicksalspfade, der Zukunft des Aventurischen Boten sowie keinerlei Erwähnung von DSA5.
Laut dem Artikel sollen die Ergebnisse der DSA-Umfrage (Nandurion berichtete) in kommende Publikationen einfließen.
Quelle: Ulisses Blog
Ein schwarzer Tag für alle DSA-Romanleser D:
„Wir werden nicht alle von FanPro begonnenen Romanunterreihen fortsetzen. Das betrifft die beiden Romanreihen, die sich mit Galotta und Answin von Rabenmund beschäftigen.“
Über die Hjaldinger-Saga wird nichts gesagt. Hoffentlich wird zumindest die fortgesetzt.
Lucian
PS: Galotta-Autorin Kathrin Ludwig äußerte sich schon auf ihrem Blog zu dem Thema :
http://yambwi.wordpress.com/
Die aus meiner Sicht besten DSA-Romanserien werden nicht fortgesetzt? Das ist einfach nur traurig und nimmt meine Motivation überhaupt noch DSA-Romane zu kaufen. 🙁
Mir hat die Nachricht, dass insb. die Galotta-Romane nicht fortgesetzt werden, gestern auch ein wenig die Stimmung verdorben. Wie kommt man zu solchen Entscheidungen? Laut ihres Blogs hat Kathrin auch erst durch das Vademecum davon erfahren…
Die besten zwei Reihen werden nicht fortgesetzt, welch Schmach! Schlechte Entscheidung ever!
Vielleicht wird wenigstens der dritte Teil der Galotta Reihe noch mal nachgedruckt, ich find den nämlich nirgends mehr zu erschwinglichen Preisen!
Schade, sehr schade, dass gerade die Galotta-Romane von Ulisses abgesetzt werden. Eine Fortsetzung hätte der allgemeinen Produktqualität der Marke DSA, die letztlich doch erheblich nachgelassen hat, gut getan.
Schade isses zwar, es überrascht mich allerdings in keinster Weise, wenn ich da an die Umstände zurückdenke, unter denen die verantwortlichen Autoren sich damals aus dem Reigen der aktiven Gestalter des offiziellen Aventuriens verabschiedet haben. Da hatte ich eh nicht mehr damit gerechnet, dass man von Answin und Galotta nochmal was hören würde.
Ich kann angesichts der Ereignisse von damals auch nicht sagen, dass ich jetzt groß überrascht bin. Ich hätte mich umgekehrt gefreut und gewundert, wenn es trotz allem weitergegangen wäre, sehe aber keinen echten Sinn darin, diesen Empörungseintopf noch mal aufzukochen.
Aber aber, Josch, ein wenig Mitgefühl für den possierlichen Wut-Nerd, bitte. Der ist doch so aktuell (und einsam).
Och mensch… da hat man gehofft, gebangt, gebetet (sogar zum Namenlosen), damit die Galotta-Reihe ihren krönenden Abschluss findet. Hier hätte Ulisses Größe zeigen können – was wären schon die Mühen zur Verlegung eines weiteren Romans gewesen (selbst wenn der Autor auf dem Cover steht, dessen Namen man in Waldems sich nicht getraut zu nennen), wenn man sich damit viele Herzen von DSA-Spielern (zurück)erobert hätte?
Gut, dass ich die Answin-Reihe erst gar nicht angefangen habe zu kaufen…
echt schade…weil gerade diese romane zur „erlebten“ geschichte..machen diese welt doch 10x schöner..oder nicht???
Ein Roman a la Abenteuer Alrik…gerät in probleme….will ich nicht lesen…lieber diese wundervollen romanreihen…!
Keine Answin-Fortsetzung mehr. Das muss man nicht verstehen. Stattdessen kriegen wir z.B. ein aventurisches Kochbuch. Wer’s brauch … ich nicht.
Naja, ich verstehe die Aufregung nicht so ganz. Tatsächlich waren diese Romane etwas – ich betone – etwas besser als der meiste übrige DSA-Roman-Mist, aber bei dem Gejammere hier könnte man ja meinen es wären, auch mit richtigen Romanen verglichen, gute Geschichten gewesen.
Das mt den Romanen ist für mich sehr ärgerlich. Ich sammel die DSA Romane und möchte sie auch gern vollständig haben. Nun gibts da zwei unvollendete Reihen. Tja, watt nun? Ignorieren oder zwecks Vollständigkeit irgendwann doch kaufen? Dumme Situation.
Wer alle Werke Schuberts haben will, würde sich wohl auch „Die Unvollendete“ kaufen… Da finde ich ehrlich gesagt das Bedauern um nicht erzählte Geschichten die dümmere Situation.
Außerdem kommt zumindest Galotta zu einem Ende, an dem man ihn lassen kann, bzw. an dem dann die Handlungsfäden in den offiziellen Abenteuern wieder aufgenommen werden. Die drei Romane kann man also lesen, ohne in der Luft hängen gelassen zu werden (Answin kenne ich noch nicht).
Sehe ich für Answin ähnlich. Der Zeitraum, der in den ersten beiden Romanen behandelt wird, ist für die Entwicklung und Motivation der Figur schon mit der wichtigste (auch wenn ich gerne noch gelesen hätte, wie die Answinistischen Geschichtsklitterer die Usurpation und die wahren Hintergründe des 37er Boten verfälschen). Ich finde aber, dass man die ersten beiden Teile mit sehr viel Gewinn lesen kann, ohne am Ende das Gefühl zu machen, die Geschichte hinge in der Luft – wir wissen ja eigentlich auch, wie’s weitergeht 😉 Die Einstellung der Reihen ist m.E. in keinem der beiden Fälle ein Grund, der dagegen spricht, die bisherigen Bände zu lesen.
Dank dir. Das beruhigt mich ja etwas. 😉
Wie kann man die beiden besten und bestrecherchierten DSA-Romanreihen absetzen? Und nicht mehr Kanon???!!! So ein Unfug. Andere Autoren schreiben unter Ulisses ja jetzt Romane über wiedergekehrten Borbarad oder machen ihre eigene Wildermark-Spielrunde offiziell. Klar, das ist also der neue Aventurien-Kanon nach Ulisses-Art. Einfach nur noch ein Witz. Epic Fail!
Die genannten Fälle betreffen die Zeit vor der Übernahme von der Romane von Fanpro oder die Zeit kurz danach (wobei der Der Blinde Schrat sicherlich noch unter Fanpro entstanden ist, und dann nur unter Ulisses-Logo erschienen ). Zur fairen Bewertung der Kanontauglichkeit bei Ulisses sollten aktuelle Romane herangezogen werden.
Wieso? Den Schrat oder Im Schatten der Esse könnte man doch auch im Nachhinein als nichtkanonisch erklären. Ist doch bekloppt dass Ulisses das nur bei Galotta und Answin macht, um den Autoren was auszuwischen und wieder mal nachzutreten. Der blinde Schrat ist ein viertel Jahr nach der Ulisses Übernahme erschienen, Zeit genug Fehler zu korrigieren.
Was ist seitdem passiert: Die lahme Taladur-Reihe die man bewusst in eine Zeit und Ort packt, wo es möglichst wenige Setzungen gab. (Aussage des Romanredakteurs) Auch andere aktuelle Autoren haben schon öffentlich gemault dass Aventurien so dicht beschrieben sei und man nicht alles recherchieren könnte (war mal bei dsa4forum).
Aus einer Rezi bei Amazon zu DSA-Roman Salsweiler, auch schon unter Ulisses erschienen: „Punktabzug gibt es für die schlampige Recherche des Autors, der den aventurischen Hintergrund praktisch ignoriert.“ Aber klar, bis heute kanonisch.
Seltsame Sichtweise. Kein einziger DSA-Roman wurde bisher ent-kanonisiert, auch die Galotta und Answinreihe nicht. Dieses (sicher nicht ganz wasserdichte) Kanonargument bezieht sich doch nur auf die Fortsetzungen der Reihen, nicht die bereits erschienenen Bücher.
Ich würde mich nicht so an dieser Aussage aufhängen, das Einstellen der Reihen hat mit Sicherheit ganz andere Gründe, die z.B. bei DSA4 schon ausführlich diskutiert worden sind …
Ähm, doch: „Die beiden Romanreihen [fügen] sich nicht in das kanonische Aventurienkonzept [ein].“ Deshalb werden sie nicht fortgesetzt.
Und mir ist egal wenn es ganz andere Hintergründe gibt. Ulisses hat die Reihe gekippt und den Kanon als Begründung genannt. Hätten ja nicht erst mit so einem Schwachfug kommen müssen.
„Andere Autoren schreiben unter Ulisses ja jetzt Romane über wiedergekehrten Borbarad“
Wie bitte?
Der kanonische Ulisses-DSA-Roman Der Blinde Schrat handelt von Borbarads gegenwärtigen (!!!) Aktivitäten in Nostergast.
Das ist aufschlußreich.
Danke für die Warnung.
Ist denn in WELT 4.1 überhaupt kanonisch, dass es einen Autor namens Dietmar Preuß gibt, der DSA Romane schreibt? Ich dachte, das wäre ein (*)-Mysterium.
Nebenbei: Möchte den vielleicht jemand für Nandurion rezensieren?
Ich halte das ehrlich gesagt für eine Folge des gewohnt katastrophalen (beziehungsweise nicht vorhandenen) Lektorakts bei den DSA-Romanen. Preuß erwähnt zwar zweimal die Jahreszahl 1028 – aber an einer Stelle ziemlich zu Beginn wird im Zusammenhang mit einer Figur geschrieben, sie sei seit der Schreckensnacht von Salza 1015 verstummt und das sei vor drei Jahren gewesen. Angesichts der Tatsache, daß die Schreckensnacht von Salza tatsächlich 1015 stattfand und die Geschichte relativ zu Beginn von Borbarads Wiederkehr spielt, muß das tatsächliche oder zumindest das eigentlich von Preuß geplante Handlungsdatum eindeutig 1018 sein.
Die zweimalige Nennung von 1028 ist also vermutlich einer Kombination aus schlechtem Lektorat und unsicherem Faktenwissen des Autors entsprungen, die Preuß irgendwann selbst völlig durcheinandergebracht hat (wie man vor allem anhang der Personenbeschreibungen im Anhang erkennen kann, die wiederum klar an 1028 ausgerichtet sind – es sei denn, in Nostria und Andergast werden 11-jährige als Soldaten eingesetzt).
Von diesem Wirrwarr abgesehen fand ich das Buch aber gar nicht so schlecht. Wenn man es als trashiges Sword & Sorcery á la „Conan“ sieht, wird man ganz gut unterhalten und im Rahmen der DSA-Roman-Reihe ist es auch eine nette Abwechslung …
Yolande II. Kasmyrin ist während des Romans aber schon Königin und sie wurde erst 1027 gekrönt; daher ist die Zeitangabe 1028 durchaus korrekt.
@Josch
Ich könnte mich evtl. daran versuchen. Aber welches Buch?
@Thomas: Der blinde Schrat 🙂
Schreib am besten mal eine Email an redaktion@nandurion.org – dort bekommst du alle weiteren Infos 🙂
NÄÄK! Ich meinte natürlich den blinden Schrat, nicht den Autor 😀
Den Autor habe ich bereits rezensiert: Dietmar Preuß = DSA-Uwe-Boll.