Liber Liturgium erscheint als Buch-eBook-Bundle

Liber Liturgium Cover 3DAls erstes Ulisses-Produkt wird das Liber Liturgium als ein Paket aus analoger und digitaler Version angeboten werden. Dazu soll dem Buch eine Karte mit Gutscheincode für den hauseigenen E-Book-Shop beiliegen, über den man die PDF-Datei dann herunterladen können wird.

Das Bundle soll für 42 € erhältlich sein, wobei das gedruckte Buch separat 35 € kostet – der Preis für das E-Book ist bislang nicht festgelegt, dürfte sich nach dem üblichen Muster aber auf die Hälfte, also 17,50 €, belaufen. Man würde somit gegenüber dem Kauf beider Einzelposten 10,50 € sparen.

Sämtliche Varianten der Liturgiensammlung sollen im Juli erscheinen.

Quelle: Ulisses

Über Feyamius

Mein Name ist Daniel und ich spiele seit 1995 DSA, etwa seit dem Umstieg auf DSA4 größtenteils als Meister. Ich bin seit Herbst 2010 ein Nandurion-Blogger und Ansprechpartner für Simias Werkbank.
Dieser Beitrag wurde unter Aventurien, Das Schwarze Auge, E-Book, Regelwerk, Ulisses Spiele abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

21 Antworten zu Liber Liturgium erscheint als Buch-eBook-Bundle

  1. ulix sagt:

    Find ich sehr, sehr gut. Bitte mehr.

  2. Kritiker sagt:

    Ich finde das ebenfalls sehr gut! Die bisherigen Preise waren mir viel zu hoch, um ein pdf (zusätzlich zum gedruckten Werk) zu erwerben. Ab und wann ist bzw. wäre es für mich ganz praktisch, über eine digitalisierte Version zu verfügen. Dieser Bedarf stand allerdings bisher in keinem Verhältnis zum Preis 🙁 Jetzt wären es ca. 7 Euro, wenn man den Differenzbetrag dafür ansetzt, was meinen Vorstellungen von ca. 5 Euro für Erwerber der gedruckten Versionen schon sehr entgegen kommt. Ist dieses Mal nur schade, weil ich nicht vorhabe, mir diesen Band zu holen 🙁 Aber vielleicht (hoffentlich) behalten sie das so bei!

  3. Der gute Mensch von Sezuan sagt:

    lol, 35 Euro für die Printausgabe

    14,99 sollte das kosten.

    Eine Preispolitik ist das, jenseits von gut und böse.

  4. Melchor Dragentodt sagt:

    Ich empfinde das als ziemlich dreiste Geldmacherei, die jetzt auch noch als toller Fortschritt verkauft wird. In anderen Bereichen ist die Kombination Print/PDF OHNE Aufpreis selbstverständlich.

  5. Ulix sagt:

    In welchen Bereichen denn? Im klassischen Buchverlag schonmal nicht.

  6. Siebenstreich sagt:

    an Melchor Dragentodt :

    So was in der Art hab ich auch im Ulisses-Forum angemerkt – mit einer interessanten Antwort:

    http://www.ulisses-spiele.de/forum/viewtopic.php?f=59&t=3180&p=36750#p36750

  7. Der schlechte Mensch von Chopsuey sagt:

    lol, 14,99 Euro

    99 rastullahgefällige sollte das kosten.

    Eine Meckermentalität ist das, jenseits von gut und böse.

  8. Melchor Dragentodt sagt:

    @Ulix:
    In wissenschaftlichen Verlagen (zumindest meiner Fachrichtung) ist das Standard. Auch da ist die elektronische Version oft noch mit besonderen Gimmicks ausgestattet und es kostet NIX extra.

    Aber gegen dieses pseudo-sentimentale „Argument“ von wegen „Wir sind sooooo ein kleiner Verlag. Wie sollen wir das leisten?“ und seine treu folgenden Poster kommt man ja eh nicht an. Die Schiene zieht schon seit Jahren und rechtfertigte ja schon diverse Presierhöhungen, fehlendes Lektorat und Qualitätsmängel.

  9. Salaza sagt:

    In wissenschaftlichen Verlagen kosten Journals auch schnell mal mehr als eine deutlich dickeres Regelwerk und dass, obwohl die Autoren da dann – zumindest in meinem bereich – in der Regl noch nicht einmal Geld für ihre Artikel bekommen, da es vor allem um die Veröffentlichung geht. Bei den Mondpreisen im wissenschaftlichen Bereich die pdfs so mit zu bekommen – ja gut, das tut da dann keinem mehr weh. Wissenschaftliche Veröffentlichungen als Beispiel für kundenfreundlichkeit heranzuziehen ist so gesehen ziemlicher Quatsch.

  10. König Hal XII. sagt:

    Fanboy-Gerede…

  11. Salaza sagt:

    Wenn die Argumente ausgehen…Lies dir mal meine Frostklirren-Rezension durch und überlege dir dann bitte nochmal, ob ich hier als unkritischer Fanboy schreibe oder ob du dich hier einfach nur im Ton vergreifst.

  12. ulix sagt:

    Also im Rollenspiel-Bereich ist es meines Wissens nach ziemlich neu, dass überhaupt solche Bundles angeboten werden. Kann schon sein, das Ulisses damit jetzt ein Vorreiter ist (oder kennt jemand andere Beispiele).

    Steve Jackson bietet ja z.B. schon ewig PDFs an, auch meist etwa zur Hälfte des Print Preises, aber Bundles gibt es dort gar nicht.

    Finde es auch etwas dreist, mehr Service, mehr Leistung zu verlangen, aber nicht bereit zu sein dafür geringfügig mehr zu bezahlen. Aber geit ist ja bekanntlich geil, geile Mentalität…

  13. Xeledon sagt:

    lol, 14,99 – lol, 99 rastullahgefällige – lol, wissenschaftliche Verlage – lol, alles N00bs hier!!!11111elfelfelfzwölf

    Gar nix sollte das kosten, das sollte jeder Bundesbürger gratis frei Haus geschickt bekommen! Immerhin zahl ich für das Aldi-Werbeblättchen auch nix – und das ist sogar ein vollfarbiges Prinzerzeugnis! Da ist es schon lange üblich, dass man das gratis frei Haus geschickt bekommt! Ich verstehe gar nicht, warum man sich da bei Rollenspielbüchern noch diesen kapitalistischen Scheinzwängen unterwerfen lässt und den Heuschrecken-Verlage auch noch als braver Fanboy nach Kräften kilometertief in den Arsch kriecht!

    Sorry für den Keks, ich troll mich dann mal besser wieder… 😛

  14. Jinhaladzim der Jüngere sagt:

    Manche hier würden auch noch „Hurra!“ schreien, wenn Ulisses ein Buch zum doppelten Preis rausbringen würde mit der Begründung, dass Papier verwendet worden sei und es ein neuartiges Suchsystem namens „Index“ gibt…

  15. Salaza sagt:

    Ah. Statt Argumenten weiterhin Versuche Ansichten über Strohmänner zu diskreditieren. Nein, ich glaube nicht, dass dann jemand „Hurra“ schreien würde. Tut aber sowieso nichts zur Sache, da ja offenkundig die gegebenen Argumente ignoriert werden um einfach sauer sein zu dürfen.
    Bleibt die Frage, was das erreichen soll: Auf Kunden mit einer solchen Einstellung (Ich will es nicht günstig, ich will es umsonst!) kann eine Firma eh verzichten. Die sind anscheinend nur dann zufrieden, wenn die Firma das Geldverdienen aufgibt. An wen ist also diese Trollerei gerichtet? Glaubst Du ernsthaft Ulisses setzt sich jetzt hin und zieht diese so rotzig vorgebrachten Aussagen näher in Betracht? Oder willst du nur Dampf ablassen? Egal unter welchem Nick du noch schreibst: Ich glaube kaum, dass du auf diese Art und Weise des Pöbelns eine nennenswerte Zahl an Leuten für deine Sichtweise wirst begeistern können.
    Aber gut, diese schreiende Ungerechtigkeit, dass ein Bundle nur billiger ist und den Mehrwert nicht umsonst beigibt, da muss natürlich deutlich drauf hingewiesen werden.

  16. Xeledon sagt:

    Ist doch klar, was es erreichen soll: Kekse! *gleichmaleinenandenTrollweiterreich*

  17. Jinhaladzim der Jüngere sagt:

    Süß seid ihr.
    Es liegt mir fern, Leistungen per se für umsonst in Anspruch nehmen zu wollen. Auf der anderen Seite ist DSA aber ein (im Vergleich zu anderen Systemen) ohnehin recht kostspieliges System. Speziell wenn man die gebotene Qualität (vgl. z.B. das mangelnde Lektorat, tw. die Qualität der Bilder und auch tw. die Qualität der Produkte (sowohl vom Material als auch vom Inhalt her)) betrachtet, lebt DSA sehr von einer treuen Käuferschaft. Zu dieser zähle ich mich übrigens auch, auch wenn ich längst nicht alles kaufe; dafür kaufe ich aber seid nunmehr 21 Jahren regelmäßig.
    PDF-Dateien (auch solche mit „Gimmicks“ wie Index, Lesezeichen etc.) sind aus meiner Sicht schlichtweg eine Service-Leistung an die Kunden. Und diese Service-Leistung empfinde ich in diesem Fall als (viel) zu überteuert.

  18. Josch sagt:

    Wir sind sogar zuckersüß, wir werden aber auch gerne mal sauer, wenn der Geschmack der Diskussion zu bitter wird oder aber zu scharf geschossen wird.

    Machen wir uns doch nichts vor: Es gibt keinen interpersonellen Index, anhand von dessen man entscheiden könnte, ob ein Produkt zu teuer oder vom Preis-Leistungsverhältnis angemessen ist.

    Jeder kann für sich entscheiden, ob ihm die Bundle-Lösung das geforderte Geld wert ist oder nicht. Nur, weil man das nicht bezahlen will, hat man noch keine Gratismentalität. Und nur, weil man es zu bezahlen bereit ist, ist man auch noch nicht unkritisch. Mehr ist da eigentlich nicht zu sagen. Außer vielleicht dies: Wer selbst im Lebkuchenhaus sitzt, sollte nicht mit Bonbons werfen.

  19. Salaza sagt:

    Einhörner und Eulen sind immer süß. Sogar putzig. So kommt man auch viel leichter durchs leben, als als großer, saurer Troll.

    Subjektiv kann jeder natürlich jeden Preis so finden, wie man mag. Objektiv ist der Preis dann zu teuer, wenn die Leute das Produkt zu dem Preis nicht kaufen oder – aus Verkäufersicht – nicht genug Leute das Produkt kaufen. Eine Firma, die nicht einen Preis kalkuliert, der die Balance zwischen Gewinn und Kundenakzeptanz findet, wird über kurz oder lang Probleme bekommen.

    Natürlich kann man die Kalkulation so aufmachen, dass man Buch und PDF als eine Kombination zusammenfasst und den Preis entsprechend kalkuliert. Die Folge wäre dann aber, dass aus den Kombinationen: reines Buch für 35 €, Bundle für 42 € und PDF für weniger als 35 € erstmal nur die 35 €-Variante rausfallen würde. Sprich: Würde bei jedem Buch ein PDF hinzugefügt, dann gäbe es die Kombo mit Sicherheit nicht für 35 €. Sie wäre vermutlich etwas billiger als 42 €, aber Ulisses würde garantiert überlegen, welcher Preis für die Kombo am Markt (also bei uns Käufern) akzeptiert würde und der wäre garantiert höher als der Einzelpreis.
    Das Buch käme also für bspw. 39,99 € raus, mit der Bewerbung, dass ja jetzt gratis das PDF dazu bekommt. (Ist das nicht toll!) Da es eine Einzelkalkulation für das Buch nicht mehr gäbe erführe auch niemand mehr, dass es dieses alleine für weniger gegeben hätte. In der Folge würden die, die eigentlich nur das Buch wollen, die Zeche bezahlen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.