Neu erschienen: Blackguards 2 und Unheil im Schwarzen Keiler

Unheil im Schwarzen KeilerVor DSA5 geht es erstmal zurück zu DSA1: Wie Ulisses vermeldet, ist heute das Abenteuer Unheil im Schwarzen Keiler erschienen, das zum Anlass des 30-jährigen Jubiläums des Systems nach DSA1-Regeln verfasst wurde und die Helden zurück in das wohl berühmteste Gasthaus Aventuriens führt. Der Band hat 48 Seiten, kostet € 10,95 und umfasst auch vorgefertigte Charaktere sowie einen Plan des Schicksals.

Blackguards 2 CoverBereits gestern erschien das PC-Spiel Blackguards 2 aus dem Hause Daedalic, das wieder im Süden Aventuriens angesiedelt ist und in dem diesmal Protagonistin Cassia versucht, sich für das Unrecht zu rächen, das ihr angetan wurde. Blackguards 2 kostet in der normalen Version € 19,99, die Deluxe-Version ist für € 29,99 erhältlich.

Quellen: Ulisses-Blog, Blackguards-Homepage

 

Über Curima

Moin, ich heiße Lena, bin 32, komme aus Hamburg und spiele seit 2003 DSA. Ich spiele lieber als ich leite und schicke meine diversen Charaktere fast jeden Samstag durch Aventurien. Seit Mitte Mai 2012 arbeite ich bei Nandurion mit.
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17 Kommentare zu Neu erschienen: Blackguards 2 und Unheil im Schwarzen Keiler

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  2. Nico sagt:

    Zwar haben sie an BG2 ziemlich stark rumgebastelt, um das System von DSA zu entfernen, aber es spielt sich nett, bin gerade dabei, die Macht im Süden an mich zu reißen 😉

  3. Omach sagt:

    BG1 war ein recht gelungenes DSA-Spiel, gerade auch weil es vom Setting und von der Handlung irgendwie Aventurien und Rollenspielflair hatte. Das Rumreisen auf der Karte ging für mich sogar etwas Richtung Nordlandtrilogie.
    BG2 werde ich nicht spielen, nachdem alles was irgendwie mit DSA-Rollenspiel in Aventurien zu tun hat, entfernt wurde, so dass es nun ein Mix aus Risiko+XCOM ohne wirkliche Handlung ist.
    Ich bin tatsächlich etwas enttäuscht von Deadalic, aber nach nur einem Jahr Entwicklung kann man wohl nicht mehr erwarten.

  4. Waylander sagt:

    Nachdem DSA1 auch meine Einstiegsdroge war, finde ich die Idee mit dem Schwarzen-Keiler-Nostalgie-Abenteuer ja ganz nett, aber wie soll jemand, der erst in der 3. oder 4. Edition eingestiegen ist, das Abenteuer spielen können?

    • Salaza sagt:

      Laut Angaben: „Alle Regeln der 1. Edition, die zum Spielen dieses Abenteuers notwendig sind, sind im Abenteuer enthalten. Es werden keinerlei Vorkenntnisse vorausgesetzt. Im Anhang findet ihr vorgefertigte Helden nach DSA1-Regeln, um direkt losspielen zu können […]“

  5. Cifer sagt:

    Regelwerk, Kart- äh, Plan des Schicksals, Abenteuer und Archetypen auf 48 Seiten? Das ist… ordentlich.

  6. Josch sagt:

    Für Regeln und Archetypen braucht man ja jeweils nur eine Seite. Das passt alles auf einen Bierdeckel.

  7. Waylander sagt:

    Nach heutige Verhältnisse hatte das Buch der Regeln ja damals den Umfang eines Schnellstarters.

  8. Xeledon sagt:

    @Omach: Wenn du „Blackguards 2“ nicht spielen willst, woher hast du dann die Information, dass Daedalic da „alles was irgendwie mit DSA-Rollenspiel in Aventurien zu tun hat, entfernt“ haben? Vielleicht habe ich bisher ja die falschen Berichte gesehen, aber irgendwie deckt sich das nicht mit meinen bisherigen Eindrücken, weshalb ich da prinzipiell neugierig auf entsprechende Quellen wäre.

  9. Omach sagt:

    @Xeledon: Ich weiß ja nicht, welche Berichte du gelesen hast oder welche Informationen du über das Spiel hast. Im Wesentlichen reichen schon die Orkenspalter-Videos um zu erkennen, in welche Richtung das Spiel geht. Etliche englischsprachige Reviews führen es aber auch auf:
    Der zweite Teil folgt im Vergleich zum ersten Teil keinem echten Handlungsstrang und das Konzept des Spiels ist auf das Einnehmen von Städten durch Hexfeldkämpfe eingekocht worden.
    Mich hat das schon Gothic 3, was im Endeffekt einen ähnlichen Überbau verwendete, total angeödet.

  10. Omach sagt:

    Zusätzlich hat sich das Regelwerk ja noch weiter vom Original wegbewegt. So dass der einzige Sinn, warum das Spiel eine DSA-Lizenz hat, nur noch darin liegt, dass einige aventurische Ortsnamen und die entsprechende Karte verwendet werden können. Das ist mir für ein DSA-Spiel viel zu wenig, auch wenn es nur 30€ kostet.

  11. Xeledon sagt:

    @Omach:
    Also ist dir Blackguards 2 vor allem zu viel Strategie- und zu wenig Rollenspiel? Okay, das kann ich insofern nachvollziehen, als dass sie den Strategie-Aspekt im Vergleich zum Vorgänger definitiv ausgebaut haben, wenngleich ich die Änderung jetzt nicht als gar so drastisch empfand. Aber gut, ich als großer XCOM-Fan hatte das erste Blackguards ja schon eher als Rundenstrategie-Titel mit Rollenspiel-Elementen angesehen und genau dafür auch sehr gemocht.

    Die Regelseite kann ich im Moment noch gar nicht beurteilen. Das, was ich da bisher über die Änderungen gehört und gelesen habe, schien mir recht vernünftig, aber ich muss es erst noch selber anspielen, um das einschätzen zu können. Gleichzeitig bin ich wohl auch ziemlich tolerant, was einem sauberen Spielfluss im Rahmen einer Computerspiel-Umsetzung dienliche Änderungen am von mir ohnehin als reichlich sperrig empfundenen DSA(4.1)-Regelwerk angeht, andere mögen da auf eine höheren Regeltreue weitaus mehr Wert legen.

    Wie schätzt du denn die inneraventurische Stimmigkeit ein, grade auch im direkten Vergleich mit dem Vorgänger? Gehen dir die Freiheiten, die sich die Designer da offensichtlich nehmen, zu weit oder kannst du damit leben?

    BTW: Bei der „normalen“ Version kommst du mit 20€ ja sogar noch etwas billiger weg – aber klar, wenn du keinen Bock auf das Spiel hast, sind das natürlich auch schon 20 Tacken zuviel. 😉

    • Omach sagt:

      Ich bin auch ein großer XCOM-Fan, deswegen habe ich mir z.B. neulich Xenonauts gekauft und inzwischen fast durchgespielt, weil es echt klasse gemacht und stark an die Klassiker angelehnt ist.
      Aber ich bin auch DSA-Fan. Bei Blackguards 1 fand ich die Mischung aus Story und Hex-Strategie in Anbetracht des Budgets und Entwicklungsziels als genau richtig und passend.
      Jetzt ist eine voranschreitende Geschichte im Grunde nicht mehr vorhanden und dafür noch eine Pseudo-Strategie-Ebene auf der Map eingeführt worden.
      Das kann auch sehr gut gemacht sein, wie am Klassiker Incubation z.B. zu sehen ist.
      Aber bei einem Spiel mit DSA-Stempel drauf, erscheit mir das einfach zu weit weg vom Mutterspiel UND schränkt die Entwickler auch noch ein, selbst wenn sie sich schon größtmögliche Freiheiten bei Setting und Ruleset genommen haben.

      • Xeledon sagt:

        Klar, ist ein berechtiger und nachvollziehbarer Standpunkt, danke fürs Darlegen. 🙂

        Mich würde ja vor allem sehr interessieren, inwiefern die Ereignisse dann in den Metaplot einfließen. Wenn es Spielziel ist, mit der Hauptfigur quasi Mengbilla zu erobern, dürfen wir uns dann auch im Boten den entsprechenden Machtwechsel nachlesen? Warten wir’s mal ab, ich bin jedenfalls gespannt.

        • Omach sagt:

          Es kann sein, dass ich hier jetzt total falsch liege, aber ich hatte das immer so verstanden, dass Blackguards 1 in einer unbestimmten Vergangenheit spielte und keinen direkten Bezug zum aktuellen Aventurien hatte, was ich für eine sehr charmante Lösung hielt. Analog würde es sich dann ja auch beim zweiten Teil verhalten und dementsprechend würde es natürlich auch keine Botenartikel usw. geben.

  12. Engor sagt:

    Meine Rezension zu „Unheil im Schwarzen Keiler“ ist jetzt online: http://engorsdereblick.blog.de/2015/01/28/rezension-unheil-schwarzen-keiler-20022586/

  13. Tobias sagt:

    Schade, dass man offenbar fürs Cover von „Unheil im Schwarzen Keiler“ nicht die Originalschriften gefunden hat. Das waren damals nämlich nicht Times New Roman (Titel) und Frutiger (Ecke). Auch der Schatteneffekt beim Titel war länger. Springt leider sofort ins Auge…

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