Cover und Klappentext zu „Jenseits des Horizonts‟

Die Lamea-Kampagne begann am 30. Oktober 2000 mit dem Erscheinen von Reise zum Horizont. Dieses Abenteuer ermöglichte es aventurischen Helden, das ferne Güldenland zu erreichen, welches zur gleichen Zeit mit der Veröffentlichung der Myranor-Box bespielbar gemacht worden war. In dieser Box fand sich für die auf dem neuen Kontinent angelangten Helden auch das Nachfolge-Abenteuer Vergessene Tiefen (auf der DSA-Homepage zum Download verfügbar) und zwei Jahre später folgte dann in Handelsfürsten und Wüstenkrieger eine Fortsetzung. Der weitere Verlauf der Kampagne war verschlungen, erstreckte sich über ein halbes Dutzend Boten und fand seinen Abschluss schließlich in Masken der Macht.

Nachvollziehbar, dass sich der Uhrwerk-Verlag zu einer Überarbeitung und Veröffentlichung in einem Kampagnenband entschloss. Dieses Ziel ist nun erreicht, denn wie man im F-Shop erfahren kann, erscheint das 256 Seiten starke Hardcover Jenseits des Horizonts zu einem Preis von 40 € im Oktober. Dort kann man auch einen Blick auf den Klappentext und das Cover werfen (WARNUNG: Spoilergefahr!!!):

Das Horasreich sucht für eine Güldenland-Expedition erfahrene Seefahrer, Gelehrte und Abenteurer, die die unbekannten Gestade jenseits des Meeres der Sieben Winde erkunden sollen. Leiterin dieser Expedition ist die berühmte Admiralin Harika von Bethana.

Bereits während der Überfahrt stellt sich heraus, dass neben dem Erzfeind Al’Anfa auch die Diener des Namenlosen den Horasiern schaden wollen. Am geheimnisvollen Westkontinent angekommen werden die Helden Geheimnisse in vergessenen Tiefen erforschen, durch dampfenden Dschungel und glutheiße Wüsten reisen, mit Trollen verhandeln und Wettkämpfe bestreiten. Ihr Weg wird sie nach Dorinthapolis führen, der wahrscheinlich größten Metropole Deres und weiter in die verschneiten Wälder Ochobenius. Vermächtnisse der Vergangenheit werden von ihnen aufgedeckt und das Wissen der Ahnen erforscht, bevor die Reise zurück in die Heimat geht.

Die komplette Kampagne um die zweite Güldenlandfahrt der Roten Harika liegt hier erstmals im DSA4-Format vor; komplett überarbeitet und um viele ergänzende und verknüpfende Texte erweitert. Dieser Band ist sowohl für aventurische als auch myranische Helden geeignet.

Wie man außerdem auf der Homepage der Memoria Myrana erfahren kann, arbeiteten u. A. Christian Bender, Peter Horstmann, Jörg Raddatz, Martin Schmidt, Alex Spohr und Jochen Willmann zusammen mit vielen weiteren Unterstützern an dem Band.

Quellen: F-Shop, Memoria Myrana, Wiki-Aventurica | Bild: Alan Lathwell

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Über Thamor

Ich spiele seit 1992 begeistert DSA, meist in der Rolle des Meisters. 2008 gründete ich das DereGlobus-Projekt. Bei Nandurion betreue ich die Twitter-Kurzmeldungen. http://about.me/Thamor
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15 Kommentare zu Cover und Klappentext zu „Jenseits des Horizonts‟

  1. Thamor sagt:

    Falls uns jemand sagen kann, wer das schicke Coverbild gezeichnet hat, würden wir uns freuen, und den Künstler gern im Artikel nennen.

  2. KahDhargo sagt:

    Und schön gespoilt!

    Wer hat denn den Klappentext geschrieben!!!

    • Tibot sagt:

      Also das habe ich mich auch grade gefragt.
      Ist der Klappentext nur für Leute geschrieben, die das Abenteuer meistern wollen oder es schon gespielt haben?
      (Erinnert mich an Botenankündigungen im F-Shop, die einem nicht die geringste Chance ließen dramatische MI nicht zu erfahren.)
      @Redaxler: Bitte mehr verpacken.

  3. Gilgamesh sagt:

    Eine Frage die ich mir stelle: wie rechtfertigen sich die 40€?
    Habe ich was verpasst und der Rohstoffpreis (für Papier/Holz) ist in den letzten vier Jahren so rapide angestiegen, dass ein Abenteuer mit 256 Seiten 12€ teurer ist als ein Abenteuer mit gut 30 Seiten mehr (s. Mächte des Schicksals)?!
    Ich finde das schon irgendwie ziemlich dreist…

    • Ereinion sagt:

      Myranor-Produkte haben wesentlich geringere Auflagen als Aventurien-Produkte, und selbst für Aventurien-Publikationen dürfte die Borbarad-Kampagne eine sehr hohe Auflage gehabt haben. Geringere Auflagen sind aber nunmal leider deutlich teurer zu produzieren, daher die wesentlich höheren Myranor-Preise im Vergleich zu Aventurien.

    • Feyamius sagt:

      Ich nehme an, dass hier die Auflage wesentlich geringer ist als bei Aventurien-Produkten. Und dies schlägt sich im Preis nieder.

      • Marakain sagt:

        Ja aber kommt doch jetzt nicht mir Argumenten… ihr müsste euch anschließen und auch sagen wie dreist das doch alles ist. Oder anderer Vorschlag rechnet das in DM um und sagt wie teuer das ist. Das wäre die richtige Antwort gewesen…. man wie mir dieses ewige geflame auf den Geist geht….

  4. zakkarus sagt:

    Ich möchte daran erinnern, daß alle (alten) Abenteuer zusammen mehr als 40€ gekostet haben: Reise zum Horizont, Myranor-Box, Handelsfürsten, 4-5 Boten und evtl. noch eine Nautilus. Außerdem lagen die Bände der Drachenchronik (um 150 Seiten) bereits bei etwa 30 €.
    Was den Spoiler angeht – keine Seefahrt ohne Neider 🙂

  5. Tolwyn sagt:

    Ich hab grad mal eben ‚Von eigenen Gnaden‘ vor mir liegen.
    110 Seiten für 20 Euronen……
    Da bekommt man mit ‚Jenseits des Horizonts‘ glatte 36 Seiten mehr fürs selbe Geld (wenn man mal die Seiten/Euro von VeG hochrechnet).

  6. Pingback: RatCon 2011: Die Zukunft Myranors | Nandurion

  7. Gibt es zu dem Band eigentlich schon irgendwo Rezensionen? Bzw. wie stark wurde er überarbeitet?

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