Rezension zu „Familienbande“ von Vibarts Voice

Schon ein paar Mal hat er uns mit Gastbeiträgen wie einem Rückblick zur Alveran-Apokalypse unterstützt, nun ist er festes Mitglied der Einhörner im Eulenkäfig:

Neunanduriat Vibarts Voice feiert seinen Einstand mit einer Rezension des kostenlosen Abenteuers Familienbande von Jens Ullrich, das Teilnehmer der großen Ulisses-Umfrage (Nandurion berichtete) als Dankeschön erhielten.

Mehr zu Dämonologenkumpeln, untoten Kühen und Meistertipps gibt es in unserer Rezension.

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Über Feyamius

Mein Name ist Daniel und ich spiele seit 1995 DSA, etwa seit dem Umstieg auf DSA4 größtenteils als Meister. Ich bin seit Herbst 2010 ein Nandurion-Blogger und Ansprechpartner für Simias Werkbank.
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4 Kommentare zu Rezension zu „Familienbande“ von Vibarts Voice

  1. Gumbald sagt:

    Ich finde das Abenteuer auch sehr hübsch und war wirklich positiv überrascht, dass Ulisses so etwas kostenlos an alle Umfrageteilnehmer verschickt (böse Zungen könnten hier natürlich auch nur wieder einen Marketing-Trick vermuten, um die Gemüter der Fanbasis nach den vergangenen Umbrüchen mit Umfrage+Geschenk zu beruhigen… Aber die Welt ist nicht sooo schlecht …oder?)

    Das einzige, was ich am Abenteuer zu bemängeln habe ist, dass es nach der Mindergeister-Schwemme in Andergast nun anscheinend Alicorns in Nostria regnet: Vor kurzem gab es erst mit „Fischerfest“ ein offizielles Abenteuer, das in der gleichen Ecke angesiedelt ist und in dem auch ein Alicorn eine wichtige Rolle spielt.
    Aber gut, das Alicorn sollte sich in diesem Fall leicht durch eine andere schwer beschaffbare Zutat ersetzen lassen wenn es denn stört (Greifenfedern/Drachentränen, weiß der Henker…)
    Somit alles töfte!

  2. Syrrenholt sagt:

    Mir hat das Abenteuer (als lesender Meister) auch sehr gut gefallen!

    Die Story ist innovativ und liebevoll ausgearbeitet, die Illustrationen sind alle von sehr guter Qualität.

    Gut gefallen haben mir:
    1. Die Kästen „zu schwer / zu leicht“ mit einigen sehr schönen Anregungen und praktische Tipps. Dies sollte man in jedem Abenteuer so auflisten (Umgebungsbedingungen bei Kämpfen beachten, Möglichkeiten Kämpfe zu umgehen, etc.)

    2. Die einfache Form des Abenteuer-Plots mit vielen kleinen Innovationen

    3. Erläuterungen zu bestimmten und unausweichlichen „Experten-Regeln“ (das erspart das Nachschlagen)

    4. Schöne, ausgearbeitete Szenen (z.B. Hinrichtung) und Ideen ohne eigentlichen Bezug zum Abenteuer – rein wegen des Flairs

    Nur drei Punkte stören mich:
    1. Ich würde dafür plädieren, dass die Aufzeichnungen, die die Helden zusammen mit dem ohnmächtigen Sohn Yussuf finden, irrtümlich (!) von den Helden als Beschreibung für ein übles, sinistres Ritual gedeutet werden; man könnte mit wohlgesetzten Wissens- / Wortfetzen um Bishdariel / Thargunitoth / Gift / Fluch / etc. solch einen Irrtum unter den Spielern verbreiten. Damit bleibt der unheimliche Widersacher genau das: Unheimlicher Widersacher. Ich könnte mir gut vorstellen, dass sonst die Helden bereits zu diesem Zeitpunkt das tragische an ihrem Antagonisten erkennen/erahnen, was mir definitiv zu früh erscheint, und die zum Ende des Abenteuers unerwartet Auflösung weniger spektakulär erscheinen lässt.

    2. Die untoten Rinder sind erst von Achmad al Nassad an dem Tag getötet worden als die Helden die Wegherberge erreichen, um sie als untote Kühe wider die Helden hetzen zu können! Die – eigentlich recht gut gelungene Illustration – zeigt aber Rindviecher, deren Haut bereits in Teilen von den Rippen modert…ein unschöner Fauxpas.

    3. Leider kommt es zu Wiederholungen bei den Beschreibungen der dämonischen Talente

    Mein Fazit:
    Ein MUSS als Einsteiger-Köder! Bitte um weite (kostenlose) Verbreitung!

  3. Eismann sagt:

    Nur kurz zu den Vorlesetexten und der Wiederholung im beschreibenden Text: Vorlesetexte sind immer so eine Sache. Viele Leute verwenden sie nicht im Spiel, ich zum Beispiel, und ich fände es nervig spielrelevante Informationen immer wieder aus dem Vorlesetext heraus fummeln zu müssen. Daher hebe ich eben diese einfach nochmal komprimiert drunter gepackt, damit der SL erstens auch ohne Vorlesetexte klar kommt und zweitens, wenn er sie benutzt, weiß worauf er zu achten hat.
    Das mag dann beim reinen Durchlesen des Abenteuers etwas irritierend wirken, aber ich packe eine Info lieber zweimal rein, als dass sie beim Spielen am Tisch verschütt geht.
    Daher wiederholen sich die Beschreibungen der dämonischen Talente auch immer wieder in den jeweils dafür relevanten Abschnitten.

    • Xeledon sagt:

      Sehe ich grundsätzlich ein, ABER grade erst gestern hatte ich beim Leiten meiner G7-Runde ein ziemliches Problem mit Dopplungen zwischen Vorlese-Kästen und Info-Texten davor bzw. danach (die konkrete Situation war die Szene beim tobrischen Kronrat in Ysilia aus „Die Letzte Schlacht des Wolfes“, wo Bernfried zum Herzog gekürt wird). Da war ich stellenweise richtig verwirrt, zumal unwichtiges gedoppelt wurde, während wichtige Sachen teilweise gar nicht auftauchten. Es kann also durchaus manchmal auch Schaden und dem Spielleiter das Leben erschweren, wenn solche Sachen doppelt auftauchen, falls nicht klar herausgestellt wird, dass das eine nur die ausformulierte Vorlese-Version des anderen ist.

      Wie die Situation bei „Familienbande“ diesbezüglich gelöst ist, weiß ich nicht, weil ich das Abenteuer noch als Spieler erleben will und deswegen noch nicht wirklich reingeguckt habe. Deswegen kann ich dir leider nicht konkret sagen, ob du das, was gut gemeint ist, auch wirklich gut umgesetzt hast, sorry.

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