Community-Umfragen

Wie angekündigt hat Gotongi eine zweite Community-Umfrage gestartet (Nandurion berichtete). Diesmal wird die Umfrage-Software LimeSurvey verwendet, um am Ende eine SPS-Auswertungsdatei zur Verfügung stellen zu können. Nach einigen anfänglichen Schwierigkeiten mit einem externen Hoster ist die Umfrage nun online und funktionsfähig. Der erste Anlauf musste abgebrochen werden, was zum Datenverlust führte. Allerdings konnten in der neuen Version noch einige auf Userfeedback beruhende Verbesserungen eingebaut werden. Enthalten sind 19 Fragen, als geschätzte Dauer wird acht Minuten angegeben. Im Mittelpunkt stehen diesmal vor allem Fragen, die sich um favorisierte Publikationen und den bevorzugten Spielstil drehen. Die Umfrage endet am 10.09.2011 um ca. 22 Uhr.

Desweiteren hat Arkanil seine Mitte des Monats gestartete UmfrageWarum kauft ihr immer wieder DSA-Produkte?ausgewertet. Unter den knapp 300 nicht-repräsentativen Teilnehmern geben lediglich 9% an, dass sie ein neues DSA-Buch kaufen, weil sie es „zum Spielen brauchen“, während die Mehrheit (44%) es „vielleicht mal irgendwann zum Spielen braucht“. 28% der Teilnehmer kaufen sich ein Buch, „weil es interessant zu lesen ist“, und dem Rest reicht als Kaufanlass die Aussicht darauf, dass ein Buch „hübsch im Regal aussieht“ (12%) oder „bald vergriffen sein könnte“ (8%). Zusammenfassend kann man sagen, dass viele der Teilnehmer sich mit Fug und Recht als Sammler bezeichnen können.

Quelle: Gotongi, Arkanil

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Über Thamor

Ich spiele seit 1992 begeistert DSA, meist in der Rolle des Meisters. 2008 gründete ich das DereGlobus-Projekt. Bei Nandurion betreue ich die Twitter-Kurzmeldungen. http://about.me/Thamor
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5 Kommentare zu Community-Umfragen

  1. Alrik Fassbauer sagt:

    Die Frage, die sich mir jetzt stellt ist :

    – Ist der Anteil der „Sammler“ so groß, weil sich so viele Sammler für diese Umfrage dort gemeldet haben ? Ich halte es für möglich, daß diese Anzahl dort deswegen so hoch ist, weil entweder a) Sammler (auch potentielle) sich untereinander informiert haben, „daß da eine Umfrage zum Kaufverhalten läuft“, b) Online-User generell eher „sammlermäßig“ kaufen, oder anderes ?

    Ich bin mir immer im Unklaren darüber, ob solche Umfragen verfälscht sein könnten, oder nicht.

    Um das näher zu beleuchten, wäre es nötig, ein paar Zusatzfragen hinzuzufügen, wie zum Beispiel „wodurch hast du von dieser Umfrage erfahren ?“ und „wie informierst du dich über DSA ?“ – Diese zweite Frage wäre dann dafür da, um herauszubekommen, welche Informationswege zu diesen Umfragen letztendlich führen.

    Denn ich habe den Verdacht, ddaßeine Mund-zu-Mund-Propaganda bezüglich einer DSA-Umfrage letztendlich nur dazu führt, daß der Braten im eigenen Saft schmort, und damit das Element der „Zufälligkeit“ ausgeschaltet ist. Und durch das Ausschalten oder zumindest ein Einschränken der „Zufälligkeit“ der Befragungen könnte sich auf den statistischen Inhltswert auswirken.

    Das ist in etwa so, als ob ich eine Umfrage zu einer Band stelle, und es melden sich nur Fans an, um an dieser Umfrage teilzunehmen. Das Endergebnis dabei wäre, daß die Umfrage letztendlich lediglich eine Umfrage unter Fans wäre – es sei denn, dies ist ausdrücklich so gewollt.
    Allerdings würden „nicht-Fans“, das heißt solche, die dieser Band nur ab und zu einmal zuhören, oder solhe, die sich zwar (zumindest größtenteils) ihre Platten kaufen, sich aber nicht wie „echte Fans“ gerieren, statistisch in der Masse verschwinden würden.

    Ich hoffe, das war jetzt einigermaßen verständlich erklärt, was ich meine.

    Alrik

    • Thamor sagt:

      Ja, repräsentativ sind solche Umfragen natürlich keinesfalls wie Arkanil ja auch drauf hinweist und im Artikel steht. Um das gewährleisten zu können, müsste man wohl aus dem Pool ALLER DSA-Spieler zufällig welche auswählen und per Telefon befragen. Doch das dürfte nicht durchführbar sein.

      Fragen wie “wodurch hast du von dieser Umfrage erfahren ?” und “wie informierst du dich über DSA ?” dürften das Problem nicht wirklich lösen, nur etwas offensichtlicher machen. Aber das finde ich auch nicht weiter schlimm, denn die Gruppe der Teilnehmer ist auch so denke ich schon ziemlich klar. 😉

  2. zakkarus sagt:

    Mal ehrlich, wer gibt für ein Buch gut 20-30 € aus, nur daß es hübsch im Regal verstaubt?
    Ich höre von dieser Umfrage erst heute, hätte mich sonst – vielleicht – daran beteiligt, was den %-Wert der Sammler angestiegen hätte 🙂 Obwohl seit dem DG-Projekt arbeite ich mti dem Material noch ausführlicher als ich es je als SL getan habe.
    Wozu kauft man sich überhaupt ein Buch? Um es zu lesen, ganz einfach 🙂

  3. Alrik Fassbauer sagt:

    Meine Befürchtung ist ganz einfach, daß dan Ulissis implizit primär für einen „Sammler-Markt“ produzieren könnte … Und da die ja eh alles kaufen, findet auch keine Diskussion über Qualität mehr statt … Eine Firma, die implizit – „ohne es zu wissen“ – hauptsächlich für „ihre“ Sammpler produziert … Da schüttelt sich was in mir den Kopf, im übertragenen Sinne gesprochen …

    • Thamor sagt:

      Naja, nicht umsonst hat ja Ulisses Spiele ihre eigene Kundenumfrage laufen, welche ja auch in Publikationen und AvBo beiliegt. Das dürfte deutlich repräsentativer sein, und ich denke darauf werden sie auch bauen.

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