Scriptoriumsspiegel Januar 2020

Hoch oben firunwärts in den Nordlanden liegt der Schnee zur Zeit meterhoch und die Bewohner mummeln sich vor den Feuern in ihre Pelze ein. Was gibt es neben einem Grog und dem ein oder anderen Würfelspiel dann besseres als spannende Geschichten, um sich ein wenig die Zeit zu vertreiben? Schauen wir mal, was der Bote der Aventurischen Schreibstuben diesen Monat so alles vorbei gebracht hat. Vielleicht ist ja auch was für euch dabei?

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Drei Jahre jung: Vier Helden und ein Schelm

Vier Helden und ein Schelm LogoDer DSA-Blog Vier Helden und ein Schelm feierte soeben im Januar sein dreijähriges Jubiläum. Das haben wir zum Anlaß genommen um Blogmacher und DSA-Fan Kai Frerich zum Gespräch zu laden.

„Der Schelm“, wie er genannt wird,  erzählt uns von seinen Erlebnissen und Höhepunkten seit 1988, dem Jahr als er mit Gefährten die lange Reise antrat. Von seinen schönsten Spielrunden und Abenteuern sowie dem Blog und was seine Leser ihm anvertrauen.

» Papperlapapp, lest nun, was der Schelm so ausplaudert

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Aus dem Limbus – völlig subjektiv

Blick in den LimbusLiebe Leserinnen und Leser,

seit dem 24. November ruht unsere Rubrik „Aus dem Limbus“, also die Rubrik, die sich mit Fundstücken aus dem Netz beschäftigt. Dies jetzt Ende Januar komplett nachzuarbeiten, erschien mir unmöglich, daher sehe ich dies hier als einen subjektiven Streifzug, welcher das benennt, was mir jüngst ins Auge stach. Los geht’s …

Nicolas Mendrek und Mháire Stritter haben am 24. Januar den fünften Teil der gelungenen DSA-Dokumentation online gestellt. Hier wird im Prinzip die Entstehung von „Das schwarze Auge“ aufgearbeitet und ziemlich unterhaltsam verpackt. Positiv fiel mir auf, dass sowohl den Anfangsjahren als auch den aktuellen Entwicklungen Referenz erwiesen wird. Gerade Werner Fuchs, Hadmar von Wieser und Thomas Römer sprechen sehr offen über die vergangenen 35 Jahre. So wird zum Beispiel deutlich, dass anfangs ein hoher „Output“ von Produkten viel wichtiger war als eine gute Qualität der Inhalte. Spannend fande ich auch, dass Ulrich Kiesow zu Beginn viel lieber ein Mantel-und-Degen-Setting gemacht hätte als ein „klassisches“ Fantasy-Setting. Weiterhin kommen auch die Macher der DSA-Computerspiele zu Wort. …

Wo wir beim aventurischen Urgestein sind: Autorin Ina Kramer hat in diesem Monat eine neue Kurzgeschichte veröffentlicht. Der Titel lautet Madame um Mitternacht und im Mittelpunkt steht die Familie Stoerrebrandt, eine berühmte Dynastie Aventuriens. Engor hat die Story bereits rezensiert und lobt ihre Leichtigkeit sowie ihre sympathische Hauptfigur.

Teilzeithelden.deDie Sternenträger-Kampagne dreht sich um die sagenumwobenen „Elementare Städte“ der Hochelfen. Die Kampagne ist recht groß angelegt und soll wohl eines Tages sechs Bände umfassen. Der aktuelle zweite Band trägt den Titel Der Klang des Feyraasal und wurde von den Teilzeithelden rezensiert. Die Bewertung fällt positiv aus, wie man hier nachlesen kann.

Auf Nandurion.de gibt es schon seit Jahren die so genannten „Hesinde-Dispute“. Dieses Format haben mein Kollege Felixilius und Frosty sozusagen nach Youtube portiert. In der Pilotfolge werden sie von Chembael unterstützt. Thematisch geht es um das Kurzabenteuer Blutiger Pelz, welches im Dezember 2019 erschienen ist. Das ungefähr halbstündige Video auf dem Kanal „Frosty Pen and Paper Online“ lohnt sich wirklich!

Eskapodcast LogoDie Jungs vom Eskapodcast werden zum Glück niemals müde und haben sich in letzter Zeit insbesondere mit dem Spielleiten beschäftigt. Aufgedröselt haben sie das Ganze anhand von zwei Fragen. Erstens kam man ausgehend von der Hypothese, dass man für einen hervorragend geleiteten Spielabend durchaus Geld zahlen würde, zur Frage, was am Spielleiten eher Arbeit und was eher Vergnügen ist. Zweitens ging es um Spielleiter-Burnout. Anders formuliert: Was geschieht, wenn Spielleiten zu ungesundem Stress oder zu negativen Emotionen führt.

Wenn ein Grauen aus alter Zeiten erwacht, wenn niemand mehr um die Geheimnisse der Alten weiß, wenn eine verlorene Seele verzweifelt nach den Göttern schreit … So beginnt der Trailer von Rerion, welcher im Februar eine Art Let’s-Play zur bekannten Simyala-Kampagne startet. Der Trailer bei Youtube weckt Interesse und wirkt stimmungsvoll. Das erste Abenteuer heißt „Namenlose Dämmerung“ und stammt aus dem Jahr 2000.

System MattersMissgeschicke und „Fails“ sind uns im Pen&Paper-Bereich wahrscheinlich schon oft begegnet, aber nur wenige haben den Mut, diese auch für die Nachwelt zu dokumentieren. Daher war es eine Freude, dem Podcast „System Matters“ zu lauschen: Daniel Neugebauer und Andreas Melhor berichten berichten von Spielrunden, die richtig schlecht gelaufen sind, und ich persönlich fand es spannend und lehrreich. Die zwei Podcaster diskutierten vor Kurzem weiterhin, wie und wo man recherchieren sollte, falls es um die Entwicklung eigener Abenteuer geht.

Hier endet schon meine Durchsicht der aktuellen Limbusfunde. Sicherlich gibt es viele Themen, die ich übersehen habe, daher verweise ich hier gerne auf Nuntiovolo.de! Dies ist ein klarer Tipp für alle, die nichts in Sachen DSA verpassen wollen: Nuntiovolo ist einfach grandios und stets tagesaktuell. Hut ab!

Abschließend bleibt die Frage offen: Soll ich im Auftrag der Leser*innen solch einen subjektiven Streifzug wiederholen oder mich lieber auf Rezensionen konzentrieren? Ich freue mich über jede Antwort und jedes Statement.

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Rezension: Nostalgische Rückkehr zum Borstenvieh

Aventuria Rückkehr zum Schwarzen KeilerDie lebendige Spielwelt ist ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal von „Das schwarze Auge“. Hinzu kommt eine 35-jährige Tradition, die dazu führt, dass Aventurien bei mir oft das Gefühl erzeugt, nach Hause zu kommen oder an einen vertrauten Ort zurückzukehren. Sinnbildlich hierfür stehen Tavernen und Wirtshäuser, die für viele DSA-Spieler*innen eine besondere Bedeutung haben. Passend hierzu haben Retro-Titel viele Anhänger, was Werke wie Rückkehr in den Wald ohne Wiederkehr und die Kaiser-Retro-Box, beweisen.

Die Old-School-Welle macht natürlich auch nicht vor Aventuria, dem bekannten Abenteuerkartenspiel, halt. Nottel hat sich im Auftrag des Redaktion gewagt, in das berühmte Wirthaus einzukehren. Dabei entstand eine Rezension zu Rückkehr zum Schwarzen Keiler, die auch spannende Fakten zu Azaril Scharlachkraut und anderen berüchtigten NSC enthält. Das Lesen lohnt sich auf jeden Fall. Und bereits jetzt weisen wir darauf hin, dass bald eine Rezension zum Aventuria-Ausbauset folgen wird. Also bleibt wachsam…

» Aber erst einmal geht es zurück zum Schwarzen Keiler.

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Disputiertes Pandämonium

Wer möchte vor den Schrecken der 7. Sphäre nicht die Augen verschließen. Die Nanduriaten  Derya Eulenhexe, Krassling und Nottel sind dennoch beherzt ihrem göttlichen Auftrag gefolgt und haben sich das seit kurzem in Umlauf befindliche Machwerk Aventurisches Pandämonium ganz genau angeschaut. Ob sie dabei Chaos oder Erleuchtung gefunden haben und ob ihr Seelenheil bei der Recherche Schaden genommen hat, erfahrt ihr in ihrem Disput.

Auf zu den Niederhöllen!

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Michael Masberg verkauft seine DSA-Sammlung

Blick in den LimbusEine Weile schon hatten wir nichts mehr zu berichten von Michael Masberg. Der ehemalige DSA-Autor hatte auf seinem Blog bereits im Februar 2017 seinen Rückzug vom Schwarzen Auge bekannt gegeben. Im Juni 2018 teilte er mit, nun auch sein letztes Projekt, den Roman Schmiede des Verderbens, nicht mehr zu Ende führen zu wollen und die Zusammenarbeit mit dem Ulisses-Verlag endgültig zu beenden.

Nun hat Michael Masberg, dem wir solch großartige Abenteuer wie Bahamuths Ruf, aber auch Publikationen zu Maraskan, der Drachenchronik und vieles Weitere verdanken, einen weiteren Schritt getan. Der langjährige DSA-Fan verkauft seine umfangreiche Sammlung! Neben neuem Platz in der Wohnung soll der Erlös der Aktion Bücher für Schweine zur Hälfte auch dem Verein Ferkelfroh zugute kommen.

Seine Sammlung bietet Masberg auf ebay feil, darunter viele längst vergriffene Werke. Wir hoffen, dass einige von euch fündig werden und Mensch und Schwein davon profitieren.

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Rezensionsspiegel Dezember 2019

Hiermit beenden wir den diesmonatigen Spiegelreigen und zugleich auch die Rezensionsübersichten des Jahres 2019. Freuen wir uns also schon mal auf viele spannende Rezensionen 2020. Aber erst einmal wünsche ich viel Spaß beim Lesen.

Abenteuer:

Spielhilfen:

Blick in die Vergangenheit – Retro-Rezensionen:

Romane:

Gesellschaftsspiele:

Die Schwarze Katze:

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Forenspiegel 4. Quartal 2019

Quartalsweise geben wir einen Überblick zu den herunterladbaren DSA-Werken von Fans für Fans auf den Foren und ggf. weiteren Seiten.

Quartale 2019: Januar-März, April-Juni, Juli-September

DSAforum
Orkenspalter Forum
Memoria Myrana
Nandurion
Memoria Myrana im Nandurion-Adventskalender
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Scriptoriumsspiegel Dezember 2019

Diesen Monat eröffnet Hesinde den Spiegelreigen und auch das neue Beitragsjahr bei Nandurion. Zur gleichen Zeit blickt sie damit in den letzten Scriptoriumsspiegel des Jahres 2019. Zu dieser Gelegenheit lud sie zur Zusammenkunft voller Experimente und Gespräche. Dies ließen sich Nandus, Xeledon und Mokoscha natürlich nicht entgehen. Gerüchteweise soll sogar Agrimoth gesichtet worden sein. Jedenfalls wurde eifrig diskutiert und gestritten und deren Ergebnisse natürlich auch schriftlich in verschiedenen Sprachen festgehalten. Und da Wissen schließlich auch verbreitet gehört, brachte eine Schar von Schlangen und Gotongi das Ergebnis noch schnell in die Aventurischen Schreibstuben.

Auch die durch das Wirken des Zantaclauth zuletzt etwas brachliegenden Scriptoriumsübersichten wurden noch schnell wieder auf den aktuellen Stand gebracht.

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Der Jahresrückblick 2019

Wie am Ende des Adventskalenders angekündigt, schauen auch wir Nanduriaten auf das Jahr 2019 zurück. Bei Nandurion nennen wir diesen Rückblick traditionell Hesindedisput, nach der inneraventurischen Bezeichnung für die Treffen an der Magierakademie in Thorwal im Monat Hesinde, zu irdisch also im Dezember.

» Mitten hinein in den Hesindedisput 2019

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