Türchen Nr. 3: Nostalgischer Ausflug zu den Ursprüngen von DSA

Hinter Türchen Nummer drei unseres Adventskalenders findet ihr heute eine Kolumne von Vibart’s Voice, der über die Anfänge von DSA und seinen ganz persönlichen Einstieg ins Rollenspiel schreibt. Dabei hat er sich nicht gescheut, Zeichnungen und Dungeonskizzen aus den alten Zeiten auszugraben und damit den Text zu illustrieren.

Wer also wissen will, wie Vibart dazu kam, DSA zu spielen, was Ninjas in Aventurien zu suchen haben und wie gefährlich ein Fjordluchs ist, dem sei die Lektüre der Kolumne ans Herz gelegt. Vielleicht hat der ein oder andere Leser ja ähnliche Erinnerungen an die ersten Gehversuche in Aventurien.

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Über Curima

Moin, ich heiße Lena, bin 32, komme aus Hamburg und spiele seit 2003 DSA. Ich spiele lieber als ich leite und schicke meine diversen Charaktere fast jeden Samstag durch Aventurien. Seit Mitte Mai 2012 arbeite ich bei Nandurion mit.
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9 Antworten zu Türchen Nr. 3: Nostalgischer Ausflug zu den Ursprüngen von DSA

  1. Holger der Oger sagt:

    Naja, so spannend ist der Text ja nicht. So oder so ähnlich sind bei allen meinen Bekannten die DSA-Anfänge gewesen. Darüber einen Bericht zu schreiben, halte ich aber für unnötig.

  2. Damon Terandir Estafynn Rustan sagt:

    Ein wunderbarer Bericht aus noch wunderbareren Anfangszeiten des Schwarzen Auges. Eloquent, humorvoll, ironisch (mir gefällt der Seitenhieb auf das fehlende Lektorat) und mit weiterführenden Links zu He-Man und Bon Jovi… Ich erinnere mich daran, ebensolche Abenteuer verfasst und gespielt zu haben! Mein Krieger Malbordus (der Name war geklaut aus einem Abenteuerspielbuch von Steve Jackson) starb beim Kampf gegen einen Basilisken. Die versteinerte Statue des 21-stufigen Recken steht in unserem Aventurien noch heute auf dem Marktplatz von Havena…. Danke für die Zeitreise!

  3. Curima sagt:

    Ich hab ja nie so frühe DSA-Zeiten erlebt, weil ich erst mit 4.0 eingestiegen bin. Trotzdem fand ich den Text sehr schön und gerade den letzten Satz vor der Ausleitung mochte ich sehr.

  4. Graf Hardimund sagt:

    „so viel Zeit hätte man ja gar nicht, man brauche ja allein schon 20 Minuten, um so einen komischen Helden zusammenzubasteln“

    Mist, das hätte ich als Schlusswort ins letzte Feld der DSA-Umfrage kopieren sollen 😉

    Schöner Text, interessante Perspektive auf eine DSA-Karriere. Ich selbst erst mit DSA 2 dazugekommen, aber immer dabei geblieben.

  5. Antorak sagt:

    Ha, das ist schon das überarbeitete Cover der Basisbox, ich hab noch die Erstauflage von 1984 und ne fast ladenfrische Ausgabe von „Wirtshaus zum Schwarzen Keiler“. Ach ja, das waren noch Zeiten…

  6. Zwerg des Monats sagt:

    Ich find den Rückblick auch gelungen. Ich bin zwar kurze Zeit später erst dazugestoßen, dafür aber kontinuierlich dabei (von diesem ominösen Katalog voll mit Kindheitswünschen hör ich heute zum ersten Mal!). Allerdings empfand ich die Übergänge von einer DSA Version zur nächsten nicht negativ, sondern durchaus positiv, vor allem von DSA 3 zu DSA 4. Das war schon ein enormer Fortschritt. Das Fremdspielen in AD&D Gefilden kenne ich auch, ist aber wirklich wie das Verhältnis von Heroin zu Methadon: Ersatzbefriedigung ohne Kick.

  7. dagel sagt:

    Treffer versenkt! Cool!

    Ich musste die ganze Zeit beim lesen schmunzeln, immer wieder konnte ich mich selber wiedererkennen. Vielen Dank, ein wirklich kurzweiliger Text.

    Auch die beigefügten Zeichnungen – köstlich. Irgendwo auf meinem Dachboden müssen noch solche Zettel mit Waffenbeschreibungen und absolut tödliche Kampftechniken (lange bevor es Hruruzat gab, bei uns hieß das Karateka) herumfliegen. Trefferzonen, die wir etwas modernisiert sogar heute noch anwenden, gab es bei uns bereits schon in den `80ern. Selbstgezeichnete Dungeons, logo! Hahaha…

    Es ist unglaublich wie die Zeit vergeht und sich DSA gewandelt hat. Von einem vollkommen offenen System ohne wirklich (viel) Regeln, zu einem prima tiefgründig ausgearbeiteten System, mit einem *seufts* zu fetten Regelkonstrukt, in das man verdammt viel Zeit investieren muss, dieses zu verstehen… (Gegenteil von quick and dirty).

    PS Bei mir war es allerdings der Quelle Katalog, der mir beim Wunschzettel weiterhalf. Und bitte nicht Die drei ??? vergessen! 😉

  8. syrrenholt sagt:

    Wundervoll!

    wir müssen Zwillinge im Geiste sein!
    Genau (!) so hat sich meine DSA-Morphose auch vollzogen.
    Selbst die Zeichnungen (und die Schriftfonts) sind meinen damaligen geistigen Ergüssen sehhhhhr ähnlich.

    Ich habe DSA 1984 beim meinem Cousin im Alter von 10 Jahren kennen gelernt – und war (nach Silvanas Befreiung) auch erst mal ratlos, wie man denn DSA außerhalb eines Dungeons überhaupt spielen kann.

    Mein älterer Bruder konnte mit einem Rollenspiel ohne Brett auch nichts anfangen – obwohl ich ihm einen sehr schönen Zwerg ausgearbeitete hatte. So verging mein erstes Weihnachten mit DSA auch damit, für mich alleine die Heftchen aufzusaugen.

    Die Havena-Box hatte ich nicht selber – aber die Waffenseite habe ich natürlich abgezeichnet Tuzakmesser!, Ochsenherde! und: Veteranenhand!

    Toller Spaß! Daumen hoch!

  9. Vibarts Voice sagt:

    Vielen Dank für die warmen Worte von denen, die meinen Rückblick trotz aller triefenden Nostalgie mögen oder sich gar selbst darin wiederfinden. Es gibt sie offensichtlich noch, die DSA1-Veteranen! Grüße an alle Befreier Silvanas, die bis heute dabei geblieben sind.

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