Traviasnecken 2016 — die Auflösung

Charlie Einhorn Nandus JubiläumDa ist er schon wieder vorbei, der 1. April. Beim Blick in den Limbus gab es dieses Jahr tatsächlich viele Stellen, an denen die schöne Tradition des Traviasneckens fortgeführt wurde. Da wollen wir doch einmal unseren Spaß auflösen und euch auch andere Stellen zeigen, die uns aufgefallen sind, so dass ihr euch diese noch nachträglich anschauen könnt, falls sie an euch vorbei gegangen sind.

Logo_Nanduricon_verbessert_V2Leider nicht stattfinden, weder in diesem, noch im nächsten Jahr, wird die NanduriCon. Auch wenn wir zugegebenermaßen sicher sehr viel Spaß an so einer Veranstaltung hätten, überstiege die Organisation dann doch unseren finanziellen und personellen Rahmen. Vielen Dank an alle von euch, die den Spaß mitgemacht haben und eine Bitte um Entschuldigung an Xeledon, dessen schönen Kommentar wir erst spät freigeschaltet haben — wir fürchteten, dass er vielleicht zu früh manche auf die richtige Fährte geführt hätte.

Asboran LogoAuch an anderer Stelle wurde die NanduriCon aufgegriffen: Die maraskanischen Bruderschwestern von Asboran haben unter dem Titel Rückwärts, Geschuppte! eine Retro-Hommage an Marus, DSA1 und Karl-Heinz Witzkos Westwärts, Geschuppte! für die Con angekündigt, die so also nicht kommen wird. Aber vielleicht zu anderer Zeit in anderer Form? Wie werden euch informieren.

Der Riesländer BannerDer Riesländer, der sich aktuell besonders um Solo-Abenteuer kümmert (Nandurion berichtete), hat seinerseits Testrunden für ein offizielles Nahema-Solo für die Con angekündigt. Auch dieses wird es dort nicht geben, sein weiteres inoffizielles Solo-Projekt Königin der Diebe ist aber real in der Entstehung.

Orkenspalter_BannerNicht von uns erdacht war die Idee, dass Nandurion den Orkenspalter übernehmen würde. Diese schöne Meldung stammte vom Oberorkenspalter Thomas höchstpersönlich, da wollten wir uns natürlich nicht lumpen lassen und haben versucht, unseren Teil zum Scherz beizutragen. Um das hier einmal klar zu stellen: Wir denken natürlich nicht, dass die Downloads vom Orkenspalter bei einer Fusion auf das Niveau von Simias Werkbank angehoben werden müssten — dieser hochnäsige Einwurf gehörte natürlich nur zum Scherz dazu.

Engor Kopf neuAuch Engor hat beim Traviasnecken mitgemacht: Seine Rezension zum Wolf von Wehrheim basiert natürlich nur auf einer fingierten Veröffentlichung, auch wenn ich nach der Rezension das Abenteuer gerne spielen würde.

Ulisses LogoBei einem Blick in den Ulisses-Blog ist es heute nicht ganz leicht bei allem das Traviasnecken von der Realität zu trennen: Das Hörbuch zur Regionalspielhilfe für Nostergast ist, trotz Hörprobe, tatsächlich nur ein Scherz, auch wenn es hier und dort einige Stimmen gab, die ein solches Projekt tatsächlich begrüßen würden.

Rahjasutra CoverDer präsentierte Artikel aus dem Aventurischen Boten 176 ist dagegen real, der Stil aus inneraventurischer Sicht aber sicher mit einem ordentlichen Augenzwinkern zu verstehen.

Komplizierter scheint es mit der Ankündigung des Rahjasutras zu sein: Basierend auf einem Aprilscherz von 2012 zu den Wegen der Vereinigung (Nandurion erinnert sich) kann der Artikel sehr gut nur ein Aprilscherz sein, andererseits gibt es auf der Produktseite ein schönes Cover von Janina Robben sowie Angaben zu Produktnummer, Seitenzahl (160), Inhalt (Vademecum mit Farbillustrationen) und Preis (19,95 €), womit der Band möglicherweise mehr als nur Legende ist, auch wenn als Autor der legendäre Axel Spor gilt. Wir werden euch auch hier auf dem Laufenden halten.

Dererand-Logo-kleinSchließlich noch ein kurzer Blick über den Dere-Rand: Der Gratisrollenspieltag präsentiert als Rettungswurf gegen den Tod das Altenheim für Rollenspieler als Kickstarter-Projekt, bei Splittermond findet sich ein Preview, das manchen Kleintierzüchter entzücken dürfte. Die Teilzeithelden kümmerten sich um das Thema LARP und BerufsweltSir Doom’s Bad Company präsentiert den Gegnerzermatscher für Shadowrun und beim Ghoultunnel gibt es das „neue“ Rollenspiel Scherbensonne. Jenseits vom Rollenspiel hat auch der WDR seinen Teil beigetragen und die Größenverhältnisse bei der Sendung mit der Maus zurechtgerückt, während Google die endgültige Reality-Brille präsentierte.

Wir hoffen, ihr hattet dieses Jahr so viel Spaß beim Traviasnecken, wie wir es hatten — wir möchten uns auf jeden Fall bei allen bedanken, die die Witze heute mitgemacht haben. Habt ihr auch noch coole Aktionen gesehen? Dann schreibt sie uns doch in den Kommentaren.

Eure Nanduriaten

Quellen: Nanduricon, Rückwärts, Geschuppte!, Nahema-Solo, Orkenspalter-Übernahme (Meldung von uns), Wolf von Wehrheim, Regional-Hörbücher, Boten-Spaß, Rahjasutra (Produktseite), Rollenspiel-Altersheim, Kleintiermeister, LARP und Berufswelt, Gegnerzermatscher, Scherbensonne, Maus und Elefant, Google-Brille

Über Salaza

Salaza heisst im wirklichen Leben Thorsten und spielt mit wenigen Unterbrechungen seit 1985 DSA. Er beschäftigt sich mit dem aventurischen Kartenwerk und mit der Erstellung von DSA-Schriftarten und tut gerne seine Meinung kund, wenn ein Produkt in seinen Augen blöde Fehler oder tolle Ideen hat.
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4 Kommentare zu Traviasnecken 2016 — die Auflösung

  1. Vargsang sagt:

    Das Rahjasutra kommt tatsächlich. Kann bereits in F-Shop vorbestellt werden.

  2. Rukus sagt:

    Liebe halbierte Zweihörner,

    die Idee einer eigenen Con finde ich doch irgendwo charmant. Je nach Umsetzung ist das übrigens geldbeuteltechnisch ein Nullsummenspiel für die Organisatoren, und auch der Aufwand hält sich in Grenzen, wenn man es gemütlich angeht. Da lässt sich vom ungehörnten bärigen Buddy aus dem Dschungel (ja der, der später mit Pilotenlizenz sein Unwesen trieb) einiges lernen.

    Selbstversorgerhäuser sind für kleine Veranstaltungen echt toll, und wenn man die feste Buchung etwas hinaus schieben kann, bis man genug Leute beisammen hat, ist das ein Stück Kuchen. Vielleicht klappts ja doch. Könnte witzig werden. Muss ja keine großen Workshops geben. Dann bleibt eh mehr Zeit zum Spielen und Quatschen. 😉

    • Salaza sagt:

      Sagen wir mal so: die Idee hätte ihren Reiz, aber zugegebenermaßen ist die nicht vorhandene Zeit für die Orga das größte Problem, leider.

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